Kategorie: Tux Area

Linux und Open Source.

Saufen für Windows

Fragt man die Manager, sind es immer die Löhne, die die Fertigungskosten unserer Produkte in die Höhe treiben. In der Autoindustrie zum Beispiel, oder in der Handyfertigung. Nur nicht bei Windows. Sicher, auch ein Produkt wie Windows kostet in der Herstellung. Deshalb hat Microsoft-CEO Steve Ballmer einem Open Source Windows eine klare Absage erteilt. Aber bei Microsoft sind es weniger die Mitarbeiter selbst, die den Preis des Produktes treiben, sonder die Tatsache, dass alle auf Firmenkosten saufen. Das glauben Die nicht? Haargenau so muss Ballmer es den Besuchern einer Microsoft-Veranstaltung erklärt haben. Nein, kein Alkohol, obwohl bestimmte Funktionsweisen von Windows einen solchen Schluss nahe legen könnten. Immerhin klingen die Zahlen beeindruckend: Wie Todd Bishop auf Basis offizieller Zahlen vorrechnet, trinkt jeder von Microsofts über 35.000 Mitarbeitern in der Region Seattle jährlich 217 Dosen kohlensäurehaltiger Getränke. Über 7,7 Millionen Dosen würden jährlich ausgegeben. Hinzu kommen ihmzufolge über 4 Millionen Dosen Saft und 4,1 Millionen Milchkartons. Das berichtet Winfuture weiter.

Yahoo-Deal: Nervosität im Hause Microsoft

Microsoft vs YahooKaum hat Bill Gates, das nette Gesicht von Microsoft, seinen Abschied angekündigt, raucht es unter dem Dach des Giganten. Grund ist das Übernahmeangebot an Yahoo. 44,6 Milliarden Dollar hat Steve Ballmer den Yahoo-Aktionären geboten. Einen solchen Betrag gibt nicht einmal die Kriegskasse von Microsoft in Bar her. Silicon Alley Insider beschreibt das Verfahren. Microsoft will jeden Yahoo-Aktionär zur Hälfte in Bar, zur Hälfte in Microsoft-Aktien auszahlen.

Das Problem: Die Microsoft-Aktie, die vor dem Yahoo-Angebot noch 33 Dollar wert war, ist auf heute 28,7 Dollar gesunken. Sie hat mithin 13 Prozent ihres Wertes verloren. Weiterlesen

Die Anatomie von Apple

Waren Sie einmal bei einem Deutschen Evangelischen Kirchentag? Herrliche Atmosphäre! Und sei die Welt auch noch so grau, hier drinnen ist es kuschelig und bunt. Jetzt fragen Sie, was der Deutsche Evangelische Kirchentag in meiner IT-Kategorie zu suchen hat? Ganz einfach: Für mich ist Apple das Silikon gewordene Gegenstück des Kirchentages. Und nennen nicht die Apple-User selbst ihren Steve Jobs iGod? Bisher glaubte ich die Apple-User glücklich und zufrieden auf ihrer Insel der Glückseligen, ohne jeden Zweifel an der Unfehlbarkeit von „His Steveness“. Denn merke: Einen Apfel kann man nicht mit gefalteten Händen schälen. Weiterlesen

Linux für Leistungsempfänger

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Ende 2007 die Umstellung ihrer rund 13.000 Internet-Informationsplätze in den Arbeitsagenturen von Windows-NT auf freie Software mit dem Betriebssystem Linux abgeschlossen.

Die Erneuerung war erforderlich, da die vorherige Kombination aus Windows-NT und Internet Explorer bei der Darstellung aktueller Medieninhalte und der Unterstützung moderner Hardware mit der technologischen Entwicklung nicht mehr Schritt halten konnte.

Die BA setzt bei der Umrüstung ihrer Internet-Center (IC) in den Agenturen für Arbeit auf die Vorteile des Betriebssystems Linux: stabiles Betriebsverhalten, hohe Sicherheit und weitreichende Anpassungs- und Konfigurationsmöglichkeiten. Zusammen mit den bereits seit Jahren unter Linux betriebenen Servern der IC ergeben sich standardisierte Automatisierungs- und Wartungsverfahren und damit eine Senkung der Betriebskosten. Durch den Einsatz quelloffener Programme (so genannter Open Source-Software) entfallen außerdem die Lizenzkosten – ein weiterer Pluspunkt.

Einen Selbstinformationsplatz mit Internetanschluss kann jeder Kunde im IC der 178 Arbeitsagenturen nutzen. Aufgrund des öffentlichen Zugangs besteht allerdings ein hoher Anspruch an die Sicherheit. Die Linux-Plattform bietet den Vorteil, dass darauf nur wenige Schadprogramme (Viren, Würmer oder Trojaner) einsatzfähig sind. Zudem wurden nicht benötigte Softwarebestandteile, die zum Eindringen in das System missbraucht werden könnten, entfernt.

Erhöht wurde die Sicherheit durch eigene, individuelle Sicherungslösungen.

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit

OLPC: Wenn man die Professoren machen lässt

OLPC. Foto: olpc

Als Tiger gestartet, befindet sich der OLPC allmählich im Sinkflug als Bettvorleger. Mit dem OLPC-Projekt (One Laptop Per Child – Einen Laptop für jedes Kind) wollte der Wissenschaftler Nicholas Negroponte 2005 ein Instrument schaffen, das die Kinder in den Hütten Afrikas an die Informationsgesellschaft anbindet. 100 Dollar sollte das Teil kosten. Ein günstiger AMD-Prozessor sollte darin werkeln und eine Spezialversion von Fedora-Linux als Betriebssystem instaliert sein. Erreicht hat Negroponte, dass der Markt die Völker in den Entwicklungsländern plötzlich als Kunden erkannt hat. Der OLPC wird mehr und mehr zum Opfer dieses Marktes.

Plötzlich kündigte Intel das Konkurrenzmodell Classmate-PC an, und Microsoft plante eine Version von XP für den XO. Weiterlesen

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