Kategorie: Tux Area

Linux und Open Source.

Offline gebloggt

Dieser Eintrag ist der erste, den ich offline blogge. Ich benutze dazu Drivel, obwohl das Programm merkwürdige Rückmeldungen vom Server empfängt. Gegenüber der einfacheren Alternative Gnome-Blog kann Drivel die Beiträge auch bestehenden Kategorien zuordnen. Den Beitrag einfach in die vorgesehene Maske eingeben und Absenden drücken. Fertig.

Nachtrag: Seine regelmäßigen Benutzer belohnt Drivel mit der Möglichkeit, vorhandene Beiträge zu editieren. Dazu muss der Beitrag aber bereits mit Drivel geschrieben sein.

Bye bye, Aurox

Die polnische Linux-Gemeinde betrauert Aurox. Wie Pro-Linux berichtet, hat die Firma COBA Solutions beschlossen, das bekannteste polnische Linux einzustellen. Die Firma hatte das Projekt erst im Dezember 2006 übernommen. Wer des Polnischen mächtig ist und dem auf Fedora-Linux basierenden Aurox kondolieren will kann sich in ein Lichtermeer einreihen. Einige Entwickler wollen unter dem Namen Jazz-Linux weitermachen.

Bin Laden fliegt mit Google Earth

Und Bumm! Fliegt man ins World Trade Center. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 feixte die ganze Welt über den Flugsimulator von Windows, und der Konzern bemühte sich nach Kräften, die Twin Towers aus den eingespeicherten Szenarien zu entfernen. Taugte der Flugsimulator von Windows als Trainingsgerät für Terroristen? Wenn nicht, dann schließt Google jetzt diese Lücke. Das IT-Portal Golem hat in Google Earth einen versteckten Flugsimulator gefunden. Mit der Tastenkombination Str.+Alt+A lassen sich künftig Selbstmordanschläge in bewährter Google-Earth-Qualität planen. Endlich braucht der Islamist sein virtuelles Gefährt nicht mehr in Hochhäuser von fragwürdiger grafischer Aufbereitung steuern. In Google Earth können sogar Objekt von der Größe eines Dreirads gezielt ausgeschaltet werden.

Dem Computer unter die Haube geschaut

hardinfo screenshot

Selbst eingefleischte Windows-Fans müssen beim Handhaben einer aktuellen Linuxdistribution zugeben: Das freie Betriebssystem ist einen weiten Weg gegangen seit es vor 15 Jahren als spleeniges Hobby für Frickler und Pfriemler gestartet ist. Kein Linux-Benutzer muss heute Programmpakete kompilieren. Im Gegenteil: Die Installation über Paketquellen aus dem Internet über Synaptic, Yumex oder ähnliche grafische Programme ist erheblich komfortabler als unter Windows. USB-Geräte mounten sich von selbst, und wer einmal einen HP-Drucker auf einem Linux-System angemeldet hat, der empfindet den Kampf mit lausigen Treibern unter Windows als Krampf. Zugegeben: Die Kommandozeile bleibt ein unerlässliches Werkzeug und für den erfahrenen Linux-Fan auch das Mittel der Wahl. So erhielt der Benutzer bisher lediglich über die Kommandozeile Auskunft über geladene Kernel-Module oder über die Komponenten des PC, um nur zwei Beispiele zu nennen. Hier setzt Hardinfo an.
Weiterlesen

Unter zehn Verfassungsbrüche unbedenklich

Beruhigendes in Sachen Online-Durchsuchung: Der Chef des Bundekriminalamtes, Jörg Zielke, beschwichtigt die Gegner des von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble geforferten Bundestrojaners: Es werde maximal zehn Online-Durchsuchung von Privatcomputern geben, sagt der Chef der Schäuble-Büttel. Mehr sei technisch gar nicht möglich. Wie das nach der nächsten Cebit aussieht erzählt uns der wackere – nun ja, nennen wir ihn einmal so – Staatsschützer nicht. Vielleicht erfahren wir ja auch bald noch, wieviel vorsorgliche Tötungen von Terrorismusverdächtigen möglich sind – auch das war ja schließlich ein Vorschlag unseres Innenministers. Auch über den Weg, auf dem der Bundestrojaner an den Mann gebracht werden soll, gibt es jetzt Informationen. Das Spionageprogramm soll in infizierten Behörden-Emails verteilt werden. Ich bin sicher, dass solche Nachrichten geeignet sind, das angeschlagene Vertrauen der Deutschen zu Institutionen wie dem Finanzamt zu stärken.

Lassen wir die Ironie: Weiterlesen

Copyright © 2026 Wolff von Rechenberg

Theme von Anders Norén↑ ↑