Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

Unglaublich! Studiengebühren schrecken Erstsemester ab!

Studienanfänger fühlen sich von Diskussionen um Studiengebühren abgeschreckt. So stand es heute in der Süddeutschen Zeitung. Indikator laut SZ: Die Zahl der Studienanfänger ist im Jahr 2004 erstmals seit Kaisers (Wilhelm II.) Zeiten gesunken. Dabei hatte die Woche so gut angefangen. Das Lob von der OECD hagelte in den letzten Tagen nur so: Reformen prima gestartet, endlich hatte die Weltgemeinschaft uns Deutsche wieder lieb und wir waren voll Hoffnung, bald wieder den Lebensstandard eines Schwellenlandes zu erreichen. Schließlich hatte Merkels Gruselkabinett uns gebetsmühlenartig versichert, dass wir schon Äthiopien beneiden müssten. Und nun das!
Die politische Klasse reagiert überrascht, insbesondere jener Teil, der schon jetzt am Campustor die Hand auf hält. Keiner hat das kommen sehen. Der Zusammenhang zwischen dem Preis einer Ware und dem Maß, in dem sie nachgefragt wird, ist ja nicht etwa schon seit Kaisers (gemeint sind diesmal die römischen Cäsaren) Zeiten bekannt. Wer den Zusammenhang von Studiengebühren einerseits und sinkenden Studierendenzahlen andererseits bestreitet, darf gern einmal die Spritpreise saftig anheben und schauen, ob der Verbrauch an der Zapfsäule tatsächlich steigt.
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Eigentoooooooor

Schlupflöcher dicht, Steuersätze runter. So klingt es dem Deutschen derzeit aus der Union durchs steuererklärungsvernebelte Hirn. Gar nicht witzig finden das aber die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland. Ihre Übungsleiter können jährlich 1848 Euro steuerfrei an Aufwandsentschädigungen beziehen. Wie der Deutschlandfunk heute berichtete, fürchten die Vereine das Ende des Breitensports, wenn ihre Übungsleiter künftig jeden Cent versteuern müssen. Zu einer diesbezüglichen Anfrage der Sportverbände hat die Union zur Stunde noch keine Position bezogen. Arbeitet im Wahlkampfhauptquartier der Union eigentlich irgend etwas außer den Ventilatoren?
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Da könnte ja jeder helfen!

Fidel CastroSeit Samstag bestellt die US-Regierung bei ihren europä©Â³chen Verb?n fleiß©g belegte Brote, Trinkwasser und Medikamente f? Opfer des Wirbelsturms Katrina. Schon am Freitag hatte Kubas Staatschef Fidel Castro (Foto) den Amerikanern 1100 IJzte und 26,4 Tonnen Medikamente angeboten. Das von den USA immer wieder attackierte Venezuela hatte gar 120 spezialisierte Rettungskr䦴e angeboten, zwei medizinische Notfallteams, 20 Tonnen Wasser, 50 Tonnen Lebensmittel sowie 5000 Decken. Das berichtet die linksgerichtete Tageszeitung Junge Welt in ihrer heutigen Ausgabe. Beide Angebote ließ die Bush-Regierung bisher unbeantwortet. Ein Care-Paket aus Kuba k?e glatt die Achse des B? verbiegen.Foto: Wikipedia
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