Arbeitslos – schweres Los. Wir wissen Bescheid: Die sind alle selbst schuld, sollen doch alle Minijobs annehmen. 400 Euro reichen doch im Sudan auch für eine 10-köpfige Familie. Alles Faulheit und deshalb braucht die SPD neue Arbeitslose. Schöne, strahlende Menschen, hochqualifiziert, motiviert und immer gern bereit, zwischen zwei befristeten Management-Positionen auch mal die Ärmel aufzukrempeln und den Müllwagen zu chauffieren. Die brauchen wir! Und sei es für die Minijobs. Nur, wer braucht so viele Putzhilfen? Ich sehe schon drei Leute vorsichtig das HiFi-Rack anheben, damit der vierte darunter saugen kann, während mir ein fünfter Minijobber devot die Schlappen reicht.
Kategorie: Ansichtssache
Die Welt aus meiner Sicht
Elite á la Schröder: Die Kommunen!
Früher das Rückgrat des Föderalismus, jetzt nur noch unerwünschter Kostgänger, mit dem man die Steuerbeute teilen muss. Aber Gemeinden brauchen wir. Vorschlag: Wir wählen ein paar Gemeinden aus und die machen wir richtig fit. Da pflastern wir die Straßen mit Euros. Sie werden Leuchttürme im Clementschen Sinn sein. Und irgendwann werden dann auch die Gemeinden was davon haben, die zugunsten der Elite-Kommunen auf die Ausbesserung der Straßen verzichten müssen.
Elite á la Schröder
Jetzt haben wir uns zwei Jahre lang angehört, wie schlecht unsere Schulen sind. Jüngst meinte ein Besucher bei einer Veranstaltung in Sundern, selbst im indonesischen Dschungel würden die Kinder besser ausgebildet als im Sauerland. Die SPD hat nun die Lösung: Vergesst die alten Hochschulen. Wir bauen neue, schönere, bessere. Nicht so viele, damit’s erschwinglich bleibt. Darin wollen wir dann fleißige, brave, geschniegelte Studenten sehen, die stets lerneifrig durch die Brillengläser schauen. In den nächsten Tagen folgen an dieser Stelle nun Fortführungen des Elitegedankens der SPD.
Schicksals-Cup in Meschede
Auf den Veltins-Hallen-Masters in Meschede lastet in diesem Jahr eine schwere Verantwortung: Repräsentanten des DFB werden zu Gast sein. Hintergrund: Meschede möchte Mannschaftsquartier für die WM 2006 werden. Egal ob Litauen oder Senegal, 2006 soll der Wind der großen weiten Welt durchs Sauerland wehen. Um zu beweisen, dass die Sauerländer für die Sicherheit bei Sportveranstaltungen garantieren können, wird die größte teilnehmende Mannschaft die Polizei. Man rechnet mit 150 Beamten. Schauen die eigentlich auch den Schiris auf die Finger?
Nachtrag: Frankfurter Nachtleben
Herr Böhmer bei der Besprechnung im Frankfurter Club Nachtleben mit Angehörigen anderer Bands.