1969 hatte man die unbeholfenen Bewegungen von Neil Armstrong auf dem Mond noch für Folgen der Schwerelosigkeit gehalten. Jetzt steht zu befürchten: Der Mann im Mond könnte blitzeblau gewesen sein. Es soll verschiedentlich vorgekommen sein, dass Astronauten die Reise ins All alkoholisiert angetreten haben. Da wird es wohl Zeit für Dopingproben in Cape Canaveral, sonst werden ARD und ZDF den nächsten bemannten Mondflug nicht mehr übertragen.
Kategorie: Ansichtssache
Die Welt aus meiner Sicht
Praktische Helfer im Stau
Wenn die Ferien beginnen wird es eng auf den Autobahnen. Zu eng! Da staut sich das Blech in Nord-, Süd-, Ost- und Westrichtung. 10 Kilometer und mehr, keine Abfahrt in Sicht! Wohl dem, der bei Ebay rechtzeitig ein Beißholz ersteigert hat. Da leidet das Lenkrad nicht mehr an den Bißspuren. Vielleicht nützt es ja auch, wenn die nächste Toilette noch ungefähr 5 km in Staurichtung entfernt liegt. Noch besser hat es da nur der Aurofahrer, der für sich und die Familie den Pipimax mitführt. Der Erstehilfekasten bei Notdurft enthält eine Flasche für „Ihn“ und einen Trichter für „Sie“. Der Hersteller warnt allerdings vor dem Pinkeln bei 200 Stundenkilometern.
Lufteinsatz bald auch gegen Falschparker?
Es zählt die Luftüberlegenheit. Um die Binsenweisheit erfolgreicher Kriegführung weiß man vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Gut zu wissen, dass im Land an der Ostseeküste sogar das Kleinstadtrevier die eigene Luftwaffe ins Gefecht gegen Einbrecher, Ladendiebe oder – wie in diesem Fall – gegen Demonstranten werfen kann. Die Bild-Zeitung, die sonst den Luftraum über den Stammtischen beherrscht, hat in ihrer Sonntagsausgabe ausgeplaudert, dass die Rostocker Polizei den Einsatz der Tornado-Kampfjets zur Überwachung von G8-Gegnern völlig eigenmächtig angeordnet hat. Weder Innen- noch Verteidigungsminister hätten davon gewusst, berichtet die Netzzeitung unter Berufung auf Bild am Sonntag. Schlechte Zeiten für Falschparker in Meck-Pomm. Die Tornados sehen alles. Und jetzt alle: „Wenn der Schutzmann um’s Eck kommt…“
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Der Lotse fällt von Bord
Nun verlässt er genau jenen Posten, der in diesem Land einem Feudalherrscher-Thron noch am nächsten kommt. Den des bayerischen Ministerpräsidenten. Wie wird er wohl seinen Schwanengesang anstimmen, der Stoiber Edmund? „Herrschaften, ich sing‘ mir ja keinen Schwan!“ Kondolenz kommt schon jetzt aus den Reihen seiner treuesten Feindbilder. Petra Pau von der Linkspartei würdigt den werdenden Pensionär mit den Worten: „Kein zweiter deutscher Politiker konnte nüchtern soviel unverständliches Kauderwelsch reden, wie er.“ Der Linkspartei geht überdies ein zuverlässiger Wahlkampfhelfer im Osten verloren. Wir alle erinnern uns noch an die Idee, den Ossis den Geldhahn abzudrehen, wenn sie PDS wählen. Oder – eine Bundestagswahl später – Stoibers Ausbruch gegen die „Frustrierten“, die in Deutschland die Wahl entscheiden.
Käse beim Schimmeln zusehen
Und am Ende eines Tages noch etwas für die Wissenschaftsfruende: Haben Sie schon einmal Käse beim Schimmeln zugeschaut? Sicher, können Sie mit einem Blick in den Kühlschrank auch daheim haben. Aber liegt Ihr Cheddar auch schon 208 Tage und 21 Stunden? Na eben. Dann sollten sie einige kontemplative Minuten, Stunden oder gar (schluck!) Tage mit www.cheddarvision.tv verbringen. Don’t try this at home!