In Europa verdienen 170.000 Menschen ihren Lebensunterhalt mit Ebay-Geschäften, davon 64.000 in Deutschland. Das teilt Ebay-Deutschland mit. Dabei scheint die Schnäppchenjagd im Zeichen der trunkenen Lettern noch nichts von ihrem Reiz verloren zu haben: Immerhin stieg die Zahl der Ebay-Benutzer im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf jetzt 50 Millionen an. Auch das teilte Ebay mit.
Kategorie: Ansichtssache
Die Welt aus meiner Sicht
Spaziergang im Märchenland
Meine Fotogalerien haben Zuwchs bekommen: Bergpark im Winter zeigt die Ausbeute eines Spaziergangs durch den verschneiten Bergpark Wilhelmshöhe, der gerade jetzt wie ein Märchenland wirkt.
Das Märchen vom Exodus der Arbeitsplätze
Balsam für die gequälten Seelen deutscher Gewerkschafter: Die Deutsche Welle bezeichnet den Exodus der Arbeitsplätze als „modernes Märchen“. Ein bisschen zu umfangreich, um es hier wiederzugeben, aber lesenswert!
P.S.: Der Link ist repariert. Danke für die Hinweise.
Untotes zum Mittagessen
Wenn wir sterben, sind uns Normalsterblichen zwei Dinge gewiss: Wir werden bestattet und dürfen dann in der Regel 25 Jahre im Erdreich ruhen, bis die Friedhofsverwaltung den Platz neu vergibt. Die Legende kennt viele Wege, jenen Zustand zu erreichen, der als „untot“ bekannt ist. Da wandelt man nach dem Ableben noch für unbestimmte Zeit über die Erde. Transsylvanien im heutigen Rumänien gilt als Hort der Untoten. Wie n-tv.de berichtet, wandelt auch heute dort viel Fleisch umher, das lange tot ist. Untot zu sein, gilt als göttliche Strafe. Untotes zum Mittagessen angeboten zu bekommen dagegen nur als unfein.
Danke für den Hinweis, Horst.
Terrorbekämpfung mit Begriffen der Astrophysik
Bis zu 100 Millionen Datensätze fallen täglich bei österreichischen Mobilfunkanbietern an. Rechnen wir das auf unser etwas weniger beschauliches Staatswesen hoch, dann müssten deutsche Mobilfunkanbieter etwa 1 Milliarde Anrufe und SMS zu vermitteln haben (den zehnfachen Wert – analog zur Bevölkerungssituation). Das bedeutet, dass in einem Jahr 365 Milliarden Datensätze anfallen. In den zwei Jahren, die jetzt seitens der EU gefordert sind, sprechen wir von 730 000 000 000 Datensätze. Da sind die Datensätze aus dem Online-Verkehr noch nicht dabei, ebenso wenig wie die Verbindungsdaten aus dem Festnetz. Wohlgemerkt: Wir sprechen immer noch von Deutschland. Auf die 25 EU-Mitgliedsstaaten hochgerechnet kämen Datenmengen zusammen, deren Zahlbegriffe normalerweise nur Astrophysiker im Wortschatz führen.
Nicht nur österreichische Mobilfunkanbieter bezweifeln, dass die Speicherung solch gigantischer Datenmengen ein scharfes Schwert im Kampf gegen den internationalen Terrorismus darstellt.