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Affen nach Pisa tragen

Die Rhesusaffen-Weibchen Feinstein und Boxer können laut Netzzeitung einfache Rechenaufgaben genauso schnell lösen wie britische Studenten. Welchen Schulabschluss die Affen hatten, darüber schweigt sich der Artikel in der Netzzeitung aus. Ebenso wenig erfahren wir, ob es sich bei der Kontrollgruppe um Politologie- oder Mathematikstudenten handelte. Im ersteren Fall hätten die Affenweibchen sehr viel leichteres Spiel. Zwei Dinge finde ich beängstigend:

1. Feinstein und Boxer haben britische Studenten geschlagen. Das bedeutet, dass wir Deutschen froh sein können, dass Rhesusaffen derzeit noch keine Berücksichtigung in der Pisastudie finden.

2. Es handelte sich um Weibchen. Bei uns als nahen Verwandten der Affen gelten die als minderbegabt im mathematischen Bereich. Obwohl männliche Politologen dabei sicher noch ein Wort mitreden können. Wenn die Weibchen schon Studenten bei leichten Rechenaufgaben Paroli bieten können, was können dann die Männchen? Algebra in der Uni lehren?

iRevolution

iPhoneMein Test des Apple iPhone für www.tariftip.de ist online.

Das Apple iPhone weist sicherlich jede Menge Ausstattungslücken auf. Aber die Bedienung setzt neue Maßstäbe. Das iPhone macht Leuten Lust aufs Surfen per Handy, die sonst eher zu Einfachhandys greifen, weil sie sagen: „Den ganzen neumodischen Quatsch verstehe ich sowieso nicht.“

Foto: tariftip.de

Umweltzerstörung: Heute die Welt, morgen das Universum

Überall haben wir jetzt Energiesparbirnen in die Fassungen gedreht, Das Auto bleibt für den Weg zur Dönerbude stehen und die Menschheit sitzt frierend daheim. Aber das ganze Leiden fürs Klima könnte umsonst sein. Plötzlich steht nicht mehr die Welt, sondern das ganze Universum auf dem Spiel. Es ist instabiler als bisher gedacht und könnte sich innerhalb einer Sekunde in buchstäblich Nichts auflösen. Also können wir jetzt die Heizung wieder hochdrehen und das Auto schon mal warmlaufen lassen – eine Runde Döner für die ganze Familie? Falsch. Denn erstens sind sich die Astronomen noch nicht ganz sicher, dass das Universum schon vor Weihnachten untergeht. Zweitens sind sie selber schuld, die Astronomen. Regelmäßige Zuschauer von Joachim Bublath wissen, dass erst vor kurzem die so genannte Dunkle Energie entdeckt worden ist. Dummerweise haben die Physiker durch die Messung dieser Dunklen Energie einen quantenmechanischen Effekt ausgelöst, der das Weltall in Stücke reißen könnte. Das Universum hatte sich nämlich gerade eben in einen Zustand niedrigster Energie begeben, da kommen die Astronomen, messen die Dunkle Energie, und Bums! Der sogenannte Quanten-Zeno-Effekt stellt die Uhr im ganzen Weltall wieder auf Hochenergie. Ich sehe sie schon auf ihren fernen Planeten sitzen, die Astronomen anderer Intelligenzen. Ungläubig starren sie auf das Fieberthermometer des Patienten Weltall, das plötzlich zu steigen beginnt.
„Sag mal, Paul, hast du die Dunkle Energie gemessen?“
„Ich? was glaubst du bin ich? Lebensmüde? Das waren bestimmt wieder diese Erdlinge! Bekackte Amateure, denen hätte man nie auch nur ein Fernrohr in die Hand geben dürfen!“

Analog Basics: Linn

Linn LP12 Sondek

Linn ist nicht der älteste Plattenspielerhersteller der Welt und war auch nie der größte. Dennoch muss unser kleiner Überblick über namhafte Plattenspielerhersteller mit Linn beginnen, weil kein HiFi-Hersteller die Szene so verändert hat wie die Firma des Schotten Ivor Tiefenbrun. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen: Ivor Tiefenbrun war der Steve Jobs der HiFi-Szene. Und das, obwohl seine meistbetrachteten Körperteile die Füße waren.

Mit einem Paar lässig übereinander geschlagener nackter Füße warb Linn ab Ende der 1980er Jahre auf ganzseitigen Anzeigen in britischen HiFi-Magazinen. Überschrift: „Two of the most reliable HiFi-chritics in the world!“ Die Legende berichtet jedenfalls, dass die abgebildeten zuverlässigsten HiFi-Kritiker dem Linn-Boss persönlich gehörten.
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