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Neues aus dem Gruselkabinett

Und schon wieder beschäftigt er uns, der Bundesinnenminister. Über die Medien hält er die Zivilgesellschaft unter Dauerfeuer, zeigt Instrument um Instrument aus seinem. Die neue Idee des Dr. Wolfgang Schäuble: Filterung gefährlicher Websites, beispielsweise solcher mit „Hasstiraden gegen Israel“. So wurde Schäuble gestern im Deutschlandfunk zitiert. Um die Idee zu verstehen müssen wir ein Jahr in die Vergangenheit reisen.

12. Juli 2006: Die schiitische Hisbollah-Miliz beschießt den Norden Israels vom Süd-Libanon aus wahllos mit Katjuscha-Raketen. Tags darauf greifen israelische Truppen den Süden Libanons an. Sie wollen den Raketenbeschuss stoppen und einen entführten israelischen Soldaten befreien. Dann geschieht etwas Eigenartiges: Obwohl die Israelis eigentlich klar in Notwehr handeln, hagelt es Kritik. Der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah ist in der gesamten muslimischen Welt bereits ein Held des Widerstandes gegen die israelische Besetzung bevor ein israelischer Soldat seinen Schnürstiefel in den Sand des Zedernstaates gesetzt hatte.
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Sicher mit Linux: Wenn Schäuble anklopft

Nein, gar keine Angst will er den Leuten machen, sagte Wolfgang Schäuble jüngst, einem Bericht von Heise zufolge. Wenn das Gerede von Online-Durchsuchungen und Atomterrorismus keine Angst machen sollen, dann möchte ich mal wissen, was unser Bundesinnenminister früher für Schlaflieder gehört hat. Sein Lieblingsschoßtier, der nach ihm benannte Trojaner soll in frisierten amtlichen Mails kommen. Das bedeutet: Wem die Sicherheit seines PC etwas wert ist, sollte allmählich das Finanzamt auf die Spam-Liste setzen. Spaß beiseite.

In der vergangenen Woche haben wir unseren Firefox in ein schwarzes Loch für virtuelle Übeltäter verwandelt, heute gehen wir den PC als Ganzes an. Schadprogramme können den Rechner als Mailanhänge erreichen, über frisierte Webseiten abgerufen werden oder direkt versandt werden. Dazu führen Angreifer so genannte Massen-Pings im Subnetz des Routers durch. Ein Ping ist ein kleines Programm, das feststellen soll, ob ein bestimmter Rechner gerade online ist. Die allermeisten sind harmlos. Aber wenn ein Angreifer mittels eines Pings herausgefunden hat, dass wir online sind, dann kann er im nächsten Augenblick seinen Angriff starten. Auch können Pings dazu dienen IP-Adressen zurückzuverfolgen. Das geht jedoch nur, wenn der Rechner auf Pings antwortet. Grund genug, ihm das zu verbieten. Wir öffnen eine Kommandozeile (Terminal, Konsole) und verschaffen uns Root-Rechte:

su

Dann geben wir das Root-Passwort ein. Nun geben wir ein:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/icmp_echo_ignore_all

Ubuntu-User müssen den Befehl mit dem Wort „sudo“ vorangestellt eingeben, um ihn mit Root-Rechten auszuführen.
Jetzt ist der Computer von Außen unsichtbar. Das verhindert übrigens nicht, dass wir andere Computer anpingen können, nur wir sind nicht mehr erreichbar. Um das wieder rückgängig zu machen geben wir den Befehl noch einmal ein, tippen aber am Anfang statt „echo 1“ einfach „echo 0“ ein. Die englischsprachige Quelle für all die schönen Tricks findet ihr hier.

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Mitmachen beim Linuxinfotag

Brandenburger Linux-Infotag

Der 4. Brandenburger Linuxinfotag (BLIT) am Samstag, 20. Oktober, steht unter dem Motto: Ein Meer an Freiheit. Bei der Veranstaltung im Informatikzentrum der Fachhochschule Brandenburg soll das Mitmachen der Besucher im Mittelpunkt stehen. Das teilte der Veranstalter, die Brandenburger Linuxusergroup (Bralug) in ihrer Mailingliste mit.Der Brandenburger Linuxinfotag soll aufzeigen, welche Möglichkeiten und Vorteile freie Software bietet, unter anderem im Bereich der Spiele und Multimediaanwendungen. Einer der Höhepunkte wird ein so genanntes Musk-Cluster sein, bei dem die Computer der Teilnehmer zu einem Computer-Orchester zusammengeschaltet werden. Der Brandenburger Linuxinfotag beginnt um 9.30 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Weitere Informationen bietet die Bralug auf der Internetseite http://www.linuxinfotag-brb.de/

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