Im Krieg war Konjunktur. Das alte Europa brauchte dringend Nahrungsmittel, weil die Landwirtschaft dort darniederlag. Die Männer wurden in den Stahlgewittern verheizt. Für die Landwirte in den USA begannen goldene Zeiten. Die Arbeitslosigkeit tendierte gegen Null, die Farmer kauften auf Pump immer mehr Land und die damals noch neuen Landmaschinen. Neu, weil wir hier nicht vom Golfkrieg sprechen, sondern vom Ersten Weltkrieg. Die Industrie – ganz und gar auf den Binnenmarkt eingestellt – steigerte die Produktion. Ein Ende schien nicht in Sicht. Als der Krieg 1918 endete und die europäischen Bauern wieder auf ihre Äcker zurückkehrten, da nahm man das noch nicht zur Kenntnis.
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Heino ruft zur Revolte
Wie hat sich doch die Welt verändert: Die Rapper werden weiß, die Golfer schwarz, die besten Segler kommen aus der Schweiz und Heino ruft zu bürgerlichem Ungehorsam auf: Die Fernsehgebühren sollen wir boykottieren, weil das ZDF die lustigen Musikanten einstellen will. Das berichtet das Musikportal laut.de. Da müssen sich Musikfreunde meiner Generation fragen, ob wir wirklich alles versucht haben, um die Rockpalastnächte zu verteidigen. Ich sehe schon die ersten Dirndl-Demos mit strammen Madln mittleren Alters und Gaudiburschen in Krachledernen.
Phänomene des Alltags: der Zusteiger
„Zugestiegene Fahrgäste, bitte die Fahrkarten!“ So heißt es seit Jahr und Tag in den Sardinenbüchsen der Deutschen Bahn. Nicht so am vergangenen Freitag im Intercity von Norddeich-Mole nach Cottbus. „Zusteiger, bitte die Fahrkarten“, rief da der Schaffner… oder nennt man den heute nur noch Zugchef. Ach nein, der Chef trägt ja am Ärmel die Kapitänsbinde. Also, der Zugbegleiter. Obwohl er ja den Zug nicht begleitet. Denn der Zugbegleiter läuft ja nicht an der Leine bei Fuß neben dem Zug her und bittet, dass man ihm die Fahrkarten aus dem Fenster reiche. Er begleitet also die Reisenden, nicht den Zug. Und wenn er die Reisenden nur begleitet, was gehen ihn dann die Fahrkarten an? Sie sehen schon, der Zugbegleiter hätte alles Recht, selbst als Phänomen des Alltags behandelt zu werden. Doch diesmal geht es um den „Zusteiger“.
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Neue Fotos aus Brandenburg
Meine Fotogalerie aus Brandenburg ist um zwei Fotos gewachsen.
Blau ins All
1969 hatte man die unbeholfenen Bewegungen von Neil Armstrong auf dem Mond noch für Folgen der Schwerelosigkeit gehalten. Jetzt steht zu befürchten: Der Mann im Mond könnte blitzeblau gewesen sein. Es soll verschiedentlich vorgekommen sein, dass Astronauten die Reise ins All alkoholisiert angetreten haben. Da wird es wohl Zeit für Dopingproben in Cape Canaveral, sonst werden ARD und ZDF den nächsten bemannten Mondflug nicht mehr übertragen.