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U-Boote im Verfassungsschutzbericht

Der Verfassungsschutzbericht ist da, und er dürfte – fast – nach dem Geschmack unseres Innenministers sein. Nach seinem Geschmack, weil die Anzahl der politisch motivierten Gewalttaten angestiegen ist, was Öl auf Wolfgang Schäubles Radnaben ist. Fast, weil für das Gros der Straftaten auf das Konto der Rechten geht. Dennoch sieht der Minister die größte Gefahr in der islamistischen Gewalt. Das kann niemanden wundern: Die Rechten taugen nicht als Kinderschrecks. Viel zu sehr haben wir uns an sie gewöhnt. Außerdem vergreifen sie sich so gut wie nie an potenziellen CDU-Wählern. Die Islamisten haben meines Wissens hierzulande überhaupt noch niemanden umgebracht. Schon deshalb eignen sie sich für Angstkampagnen. Ihnen trauen wir alles zu, wofür Neonazis nach landläufiger Meinung zu dumm und Globalisierungskritiker zu chaotisch sind. Das fasst Schäuble als Anlass für sein Mantra von der Online-Durchsuchung auf. Die Islamisten sind die U-Boote des Verfassungsschutzberichtes: Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber jeder zittert vor ihnen.

Vista auf Youtube

Auf seinem eigenen Computer hat der Tester in diesem Video das neuen Windows Vista nicht zum Laufen gebracht. Da versuchte er mit mehr Erfolg ein anderes Gerät. Viel Spaß:
http://www.youtube.com/watch?v=FVbf9tOGwno

Gefunden bei Schimana.net

Nach erfolgter Installation kann es dann allerdings mit dem ersten Start ins Betriebssystem etwas dauern, wie dieser Tester zu berichten weiß: http://www.youtube.com/watch?v=y-dT5k_8HAo&NR=1

Den Youtube-Usern hat es vor allem die Spracherkennung von Vista angetan. Immerhin zeigt diese kleine Demonstration, dass sich Vista hervorragend für George W. Bush eignet. Die Spracherkennung verweigert den Zugriff auf Massenvernichtungswaffen: http://www.youtube.com/watch?v=GXbMWYnN0R4

PDF per Druckbefehl

Eigentlich sollte es kein Problem sein, aus jeder Anwendung, die druckt, auch PDF-Dokumente zu exportieren. Schließlich laufen alle Druckbefehle über das PostScipt-Format, und das ist auch die Vorstufe eines PDF. Linux hat diesen Anspruch auch umgesetzt. Aber schließlich geht diese Umsetzung ja immer noch etwas einfacher. Linux.com liefert eine Anleitung zum Einrichten eines PDF-Druckers. Ich habe das ausprobiert, und hier kommt die übersetzte Anleitung.

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Der kleine Nic in der großen Welt

Nocolas Sarkozy Foto: Guillaume Paumier/Wiki Commons

Da stand er nun, der kleine Nicolas Sarkozy und hatte alles erreicht. Am Wahlabend war das. Vergessen seine Hasstiraden auf randalierende Jugendliche in den Vorständen, die er mit dem Dampfdruckreiniger von der Straße pusten wollte. Anfangs hatte man sich noch nichts dabei gedacht, als er nach wenigen Worten an seine Anhänger in ein Pariser Nobelrestaurant entschwand. Auch als er danach abtauchte, dachte man sich noch nichts. Schließlich hatte er angekündigt, er wolle sich in die Würde des Amtes einarbeiten. Doch jetzt haben ihn Journalisten ausgerechnet auf einer Luxusyacht entdeckt. Jetzt fragt Frankreich: Darf sich Sarkozy seine Ferien von Industriemagnaten spendieren lassen, weil er noch nicht ganz Staatspräsident ist?

Wundern dürfen sich die Franzosen nicht. Der Sohn eines ungarischen Einwanderers und einer französischen Juristin hat nie ein Hehl daraus gemacht, wo er hin wollte. Seine ganze politische Karriere lief auf das höchste französische Staatsamt zu: das des Staatspräsidenten. Den Sprung in den Elysée-Palast hat Sarkozy mit einem Ehrgeiz verfolgt, der an den jungen Jacques Chirac erinnert. Auch Chirac hatte stets den Eindruck erweckt, er werde jederzeit den Freitod wählen, sollte er den politischen Endsieg verfehlen. Mindestens so verbissen wirkte Sarkozy: Elysée oder Tod, keine Gnade für den zweiten Sieger! Der kleine Sarkozy (1,65 Meter) wollte in die große Welt, und die hat er ausgekostet sofort nachdem ihn die Türsteher in die Clubs der Schönen und Reichen einließen. In seiner mangelnden Weitsicht, seinem fehlenden Respekt gegenüber dem Amt ähnelt der Staatspräsident Nicolas Sarkozy einem prominenten Kollegen in dessen frühen Jahren: George W. Bush.

Sechs Wochen bis zur Documenta XII

Museum_Fridericianum_Rundgang

Die Documenta XII steht vor der Tür, und das Foto mag einen Eindruck vom zu erwartenden Presseansturm vermitteln. Es zeigt Documenta-Leiter Roger M. Buergel (von hinten) beim Rundgung durch die Ausstellungsorte der nächsten Documenta. Mit rund 300 Presseleuten pilgerte der Ausstellungszampano durch die bis auf ein paar Farbeimer leeren Räume (hier das Museum Fridericianum).

Roger.M.Buergel_TimHupe

Kann man’s auch bei Grün wagen? Documenta XII-Leiter Roger M. Buergel (li.) und Documenta-Architekt Tim Hupe (re.).

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