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Gelbe Gefahr am Amur

Die Stadt Blagoveschensk in Sibirien, am Fluss Amur, dem Grenzfluss zu China, hat ein Problem. Mehr als 100 Millionen Menschen leben auf der chinesischen Seite, und ständig fliehen welche aus China nach Russland. Schon jetzt leben sieben Millionen Chinesen auf russischer Seite im russisch-chinesischen Grenzgebiet. Der tapfere Bürgermeister von Blagoveschensk sagte dem Sender Al Jazeera: Die Chinesen sind uns als Touristen willkommen, aber eine Integration findet nicht statt.“ Das sieht der Geschäftsmann Long Chen etwas anders. Er ist seit 10 Jahren mit einer Russin verheiratet und mag das Land. Ein Russe ist er dennoch nicht geworden, verriet seine Frau Sveta dem arabischen Nachrichtensender: „Er ist für mich unersetzlich“, sagt sie, „er trinkt nicht, er raucht nicht, er hilft im Haushalt und verdient Geld“. Nachzulesen bei Al Jazeera.

Kein zweites Leben unter Vista

Wer mit dem neuen Windows Vista Zugang zur virtuellen Spielwiese Second Life begehrt, muss – vorerst – draußen bleiben. Das berichtet ZDnet. Die Software des Second Life-Herstellers Linden Lab funktioniert nicht unter Vista. Linden Lab arbeitet mit Hochdruck daran, auch die Vista-User unter den Daddel-Junkies wieder in ihre viruellen Bungalows zu bringen. Microsoft lehnt bisher jeden Kommentar dazu ab.

The Secrets Of Vienna

Das neue Windows Vista hat gerade das Licht der Welt erblickt, hat seinen Klapps auf den Po bekommen (oder auch die erste Tracht Prügel), da beginnt Microsoft schon, den Nachfolger zu promoten. In zweieinhalb Jahren soll es fertig sein, schreibt ITWire. Was das neue System können wird, das Vista noch nicht kann, weiß nicht einmal Microsoft. Es habe etwas mit Virtualisierung zu tun, wird bei Microsoft genuschelt. Das klingt gut, denn Virtualisierung ist „Mega-In“. Aber wird das auch in einem Jahr noch der Fall sein? Na, dann wird das neue System eben irgend etwas anderes besonders gut können. Was es dann tatsächlich kann, interessiert ohnehin niemanden, oder ist Vista etwa das supersichere System als das es angekündigt war?

Anna Nicole Smith bringt Wikipedia ins Wanken

Anna Nicole Smith Foto: Flickr

Die Beachtung, die Anna Nicole Smith als Schauspielerin im Leben verwehrt blieb, erhält das ehemalige Playboy-Model nun im Tod. Als die Nachricht von ihrem Tod in einem Hotel in Hollywood durch die Welt ging, drohte das Online-Lexikon Wikipedia zusammenzubrechen. Wie ITWire berichtet, wurde der Eintrag des Starlets innerhalb von zwei Stunden mehr als 300 mal abgeändert. Die Administratoren hätten alle Hände voll zu tun gehabt, die schlimmsten Erüsse wieder zu entfernen. Wie ITWire weiter berichtet, gibt es einen regelrechten Wettlauf zwischen Internetnutzern, in dem es darum geht, der erste zu sein, der den Tod eines Prominenten in der Wikipedia einträgt.

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