Die Zahl der Linux-User steigt. Aber wie viele von uns gibt es? Die Frage beschäftigt auch das Fedora-Projekt. In der Mailingliste wird deshalb die Einführung einer Tracking-Funktion in Fedora Core 7 nachgedacht, das im Frühjahr 2007 das Licht der Welt erblicken wird. Wie können wir für uns werben, wenn wir nicht wissen, wie man unser System benutzt? Die Frage dürfte nicht nur Fedora, sondern auch andere Projekte beschäftigen. Linux ist auch in dieser Hinsicht erwachsen geworden. Zu erwachsen?
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Nachlässigkeiten bei Ubuntu
Linux ist nicht gleich Linux. Wie Heise berichtet hat Ubuntu diesmal ein Sicherheitsupdate verbaselt. Das beliebteste Desktop-Linux der Welt war gerade erst dadurch ins Gerede gekommen, dass sich für den Firefox ein Update eingeschlichen hatte, welches die grafischen Oberflächen (X-Server) reihenweise hatte abstürzen lassen.
O’zapft is bis in die Tagesschau
Früher war massenhafter Alkoholmissbrauch höchstens ein Thema für das Blaue Kreuz, heute für die Tagesschau. Gebetsmühlenartig haben deutsche Nachrichtensendungen die magischen Worte wiederholt: O’zapft is! Der größte kollektive Selbstversuch zur Alkoholfestigkeit des menschlichen Körpers hat begonnen: das Oktoberfest. Die Hektoliter Urin mit denen Münchens Wiesn in den nächsten Tagen gedüngt werden, zeigt man uns nicht. Die Sicherheitsvorkehrungen werden immens sein. Aber Sorgen müssen wir uns nicht machen: Kommt es zum Attentat auf die Wiesn, dann wird keiner der Anwesenden etwas spüren.
Job-Motor Vista
Windows Vista wird 50.000 neue Jobs schaffen. Das hat eine vom Hersteller Microsoft in Auftrag gegebene Studie ergeben. Die meisten der neuen PC-Fachleute werden wohl mit dem Stopfen von Sicherheitslücken beschäftigt sein. Dann bewältigt Microsoft vielleicht mal mehr als drei Löcher pro Patchday und vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, auch ein paar ernste Sicherheitsprobleme.
Bin Laden wird gegoogelt
Präsident George W. Bush will den Top-Terroristen Osama Bin Laden jetzt durch Google ausfindig machen. Das berichtet der heutige Borowitzreport. Zuvor sei eine Suche nach Bin Laden über Ebay gescheitert. Wie Borowitz berichtet, hat die US-Regierung ein Foto von Whitney Houston bei dem Online-Auktionshaus angeboten, nachdem öffentlich geworden war, dass Bin Laden ein Fan der Pop-Sängerin ist. Das Foto hatte dann aber nicht Bin Laden, sondern der koreanische Diktator Kim Jong Il ersteigert.