Wenn Sie richtig Karneval feiern wollen, sollten Sie vorher keinen Versicherungsfachmann nach seiner Meinung fragen. Denn: Versicherungen verstehen keinen Spaß. Wir sind in Deutschland. Da wird nach Regeln und Vorschriften gefeiert. Das betrifft auch die Rosenmontagszüge.
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Foto: Tim Reckmann / Pixelio.de
Heute schon Gelobt?
Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gelobt? Und, liebe Chefs: „Nicht getadelt ist schon Lob genug.“ Das zählt nicht. Wir wollen hier von echtem Feedback sprechen. Welche Rolle Feedback spielt, zeigt ein Beispiel: Nehmen Sie einen durchschnittlichen Büroangestellten. Er sitzt ab 9 Uhr früh an seinem PC.
Spätestens ab der Mittagspause schaut er auf die Uhr, und um 16.55 Uhr kann er gar nicht mehr erwarten, dass er den Computer herunterfahren kann. Zuhause angekommen, spielt er abends noch etwas am PC. Gegen 22 Uhr müsste er eigentlich allmählich zu Bett gehen. Tatsächlich denkt er : „Ach komm, ein halbes Stündchen geht noch!“
Objektiv sind die Tätigkeiten identisch. Der Unterschied besteht darin, dass der Angestellte von seinem Spiel in einer halben Stunde mehr Feedback erhält als von seinem Chef im ganzen Jahr. Dieses Beispiel, das ich dem Berliner Spieltheoretiker Avo Schönbohm verdanke, zeigt die Bedeutung von Feedback für die Motivation eines Menschen.
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Versunkene Erfolge im Fußball
Ob beim FC Bayern, 1. FC Union Berlin oder beim DFB: Wenn es um die Weiterbeschäftigung von Trainern oder Torhütern geht, führt man gern deren Verdienste in der Vergangenheit ins Feld. Dabei handelt es sich um versunkene Erfolge, die eine Entscheidung nicht beeinflussen sollten. Das lehrt das Konzept der Sunk Cost, der versunkenen Kosten.
WeiterlesenEnergiewende: Das China-Syndrom
China erscheint uns gern als Trutzburg gegen die Energiewende. Dort wird noch nach Herzenslust mit fossilen Energien gefeuert. Das Bild von qualmendem Schlot und Auspuff ist die Feinstaub gewordene Hoffnungsvision für gestresste Mitteleuropäer. Und tatsächlich zeichnet das Reich der Mitte für rund 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.
WeiterlesenVon Vier-Tage-Woche und Klimaklebern
Die Babyboommer und die Generation Z
Wir Alten haben geschuftet, damit es unseren Kindern besser geht. Wir finanzieren ihnen Führerscheine und Autos. Und was tun die undankbaren Bratzen? Kleben sich auf den Asphalt. Wir haben Ihnen Bildungsmöglichkeiten eröffnet, und jetzt kommen sie uns mit Klimastudien. Sie wechseln die Jobs schneller als die Zahnbürste und wollen wenn überhaupt nur noch vier Tage in der Woche arbeiten. Um es auf den Punkt zu bringen:
Die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat
Platon, 427-347 v. Chr.
Dass Pädagogen schon mehr als 2000 Jahre lang über ihre Schüler fluchen, mag überforderten Lehrkräften unserer Tage nur ein schwacher Trost sein. Als Generation sollten wir Babyboomer dennoch kurz innehalten und die Welt betrachten, die wir geschaffen haben:
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