James Bond: Alles auf Anfang

„Keine Zeit zu sterben“: Wohl kein Bond-Film trug seinen Titel so zurecht wie der 25. Gedreht 2019, fiel der Kinostart dem Corona-Lockdown zum Opfer. Ob die Zeit zum Sterben 2021 endlich gekommen ist, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Der Blockbuster muss nun wohl in Teilen neu gedreht werden. Das berichtet die BILD. James Bond finanziert sich nicht unwesentlich durch Produktplatzierungen. Ärgerlich für die Werbekunden, wenn dann die für teures Geld platzierten Produkte inzwischen veraltet sind. Doch über dem alten neuen Bond hängt noch ein weiteres Damoklesschwert: Was wäre, wenn die neuen Bond-Gadgets beim Kinostart längst auf Amazon zum Verkauf stehen?

Kino: Wüste Schießereien im Safe House

Filmplaka Safe HouseSo öde hatte sich Matt Weston Ryan Reynolds die Arbeit für den US-Geheimdienst CIA nicht vorgestellt. Statt die Welt zu retten, hütet er ein sicheres Haus, ein Safe House, in Kapstadt. Den ganzen Tag sitzt er dort herum, während seine Freundin Ana (Nora Amezeder) glaubt, er sei im Büro. Doch dann bringt die CIA den zwielichtigen Geheimnishändler Tobin Frost (Denzel Washington) in Westons Safe House unter, der einen Datenträger mit brisanten Informationen besitzt. Schnell taucht ein Killerkommando auf, das Frost zur Strecke bringen soll. „Kino: Wüste Schießereien im Safe House“ weiterlesen

Red im Kino: Spreng’s noch einmal, Bruce

Actionfilme könnten ein Riesenspaß sein, wenn sie nicht ständig versuchten, mehr zu sein. Erst kürzlich in „Inception“ konnte man verfolgen, wie sich ein eigentlich packender Film final im Selbstmitleid seines Helden ertränkte. Damit lag der Film im Trend: Kaum ein Hollywood-Heroe, der nicht an sich selbst litte.

Oder nehmen wir einen gewissen Bond, James Bond. Wie ist er doch abgesackt vom coolen Geheimagenten zum Amok laufenden Nervenbündel! Man fühlt sich peinlich berührt, wenn knallharte Killer, Agenten und Cops wort-, oft sogar tränenreich von böser Kindheit, verlorener Geliebten oder gemeuchelten Kindern stammeln. Und nach dem Film fühlt sich der Zuschauer wie ein Psychoanalytiker nach einem langen Arbeitstag. Der Held ist Antiheld, ist geschundene Existenz und kann nicht anders, das ist die Botschaft des modernen Actionkinos. Aber jetzt läuft „Red“ in den Kinos. „Red im Kino: Spreng’s noch einmal, Bruce“ weiterlesen

Kino: Inception – Matrix meets Titanic

Träume zerplatzen nicht sanft wie Seifenblasen, sie versinken in einem Reigen aus umherfliegenden Gebäudeteilen, Bäumen, Autos und Menschen. Christopher Nolan lässt in „Inception“ die Träume seiner Protagonisten mit der Wucht von Nuklearwaffen implodieren – und die Logik auch.  Wenn ein Film in diesem Jahr den Titel „Blockbuster“ verdient hat, dann dieses Weltenerschaffungs- und -zerstörungsepos mit Leonardo DiCaprio. „Kino: Inception – Matrix meets Titanic“ weiterlesen

Kino: Sherlock Holmes im Fight Club

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Wenn Robert Downey Jr. verschwitz und mit enblößtem Oberkörper in den Ring steigt, wenn er ebenso verschwitzte, muskelbepackte Gegner in den Staub schickt, dann sieht er fast aus wie Brad Pitt im „Fight Club“. Mit dem steifen, verbissenen Basil Rathbone, der die Figur des Sherlock Holmes über Jahrzehnte geprägt hat, hat er dann nicht das Geringste gemein.  „Kino: Sherlock Holmes im Fight Club“ weiterlesen