Monat: September 2007

Sicher mit Linux: Firefox

Zuletzt aktualisiert am 30. September 2007 von Wolff von Rechenberg

Eigentlich sind wir Linuxer doch auf der sicheren Seite, oder? Für den Pinguin gibt es kaum Schadprogramme, und selbst wenn man sich mal was holt: SELinux (bei Red Hat oder Fedora) beziehungsweise AppArmor (bei Suse und ab Oktober auch bei Ubuntu) sorgen dafür, dass kein Programm etwas tut, das es nicht tun soll. Aber es gibt noch ein paar Dinge, die sich verbessern lassen. Fangen wir mit dem beliebtesten Browser unter Linux an: mit dem Firefox.

Die Schwachstelle vom Fuchs liegt im Cache. Der Firefox sammelt im Cache Inhalte von besuchten Websites und alle Cookies. Der Cache ist die Leber des Firefox. Hier sammelt sich der Müll. Beim Firefox gilt: WYCIWYG (What You cache is what You get). Besonders die Cookies sind verdächtig. Mit Tracking-Cookies spionieren Anbieter unser Surfverhalten aus. Außerdem lässt sich über präparierte Webseiten ein Speicherüberlauf herbeiführen. Der Firefox stürzt ab, und der Eindringling kann auf dem PC des Nutzers beliebige Aktionen mit Nutzerrechten ausführen.

Natürlich kann man dem Firefox verbieten, Cookies anzunehmen. Aber viele Seiten setzen schlicht voraus, dass der Browser Cookies annehmen kann. Also richten wir den Firefox so ein, dass er alle Cookies beim Schließen löscht. Aber was passiert bis dahin?
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Wer hat an der Uhr gedreht

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2007 von Wolff von Rechenberg

El Presidente hatte es in einem acht Stunden währenden Redemarathon im venezolanischen TV angekündigt: Er werde die Uhr um eine Stunde vorstellen, damit Venezuelas Kinder bei Tageslicht in die Schule gehen könnten, verspracht Präsident Hugo Chavez. Darauf wandte ein Zuschauer ein, dazu müsse er die Uhr eher zurückstellen. Solch ebenso einfacher wie zwingender Logik wollte sich der Präsident aber nicht beugen. So vertagte er sich, und ließ die Landsleute mit der Frage allein: „Ja wie spät ist es denn nun?“ Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Mich wundert vor allem eins: Damit sich das Anliegen des Präsidenten verbreitet, muss sich jemand dessen Rede angehört haben. Wer tut sich acht Stunden Monolog an?

Zum Qualmen in die Kirche?

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2007 von Wolff von Rechenberg

Der Stichtag für das hessische Nichtraucherschutzgesetz naht. Ab Montag gehen auch in hessischen Restaurationsbetrieben die Kippen aus. Wohin also zum Rauchen? In die Kirche, gute Idee! Die Kirchen sind mehrheitlich (noch) keine Restaurationsbetriebe. An der Kirchen- respektive der Gemeindehaustür endet der unerbittliche Arm des Gesetzes. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat die Gefahr erkannt und empfiehlt ihren Gemeinden, sich dem Nichtraucherschutzgesetz anzuschließen. Sonst qualmt’s ab Montag in den Gemeindehäusern.

Weg mit der Windows-Steuer

Zuletzt aktualisiert am 26. September 2007 von Wolff von Rechenberg

Windows? Das ist doch schon drauf. Und genau hier endet der Wettbewerb auf dem Computermarkt, bevor er begonnen hat. Warum soll das also so bleiben? Das fragt das Globalization Institute, eine Denkfabrik der Europäischen Union. In Frankreich schafft man hingegen Fakten. Dort verurteilte ein Gericht, den Notebokkhersteller Acer dazu, 310 Euro an einen Kunden zurückzuerstatten – für von diesem nicht genutzte Software. Darunter das Betriebssystem Windows XP und die Microsoft Office Suite. Dennoch: Was dem Wettbewerb nützt, könnte sich gegen den unerfahrenen PS-Nutzer wenden. Sollen wir alle in Zukunft das Betriebssystem selbst installieren?

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