Google Android: Frei ist nicht frei

G1_2.pngGoogle Android sei zwar frei, aber nicht frei genug. Das beklagt Mats Lindoff, Chief Technology Architect bei Sony Ericsson. Die Betriebssystemplattform ist frei, weil Open Source, aber dennoch für den japanisch-schwedischen Handyhersteller nicht frei genug. Das Windows-Magazin Winfuture.de zitiert ihn mit den Worten: „Wenn man jeden Dienst an Google auslagern möchte, ist Android die perfekte Lösung.“ Das muss nichts heißen.

Laut Google soll es allen Entwicklern frei stehen, Software für das Handy-Betriebssystem anzubieten. Die Anwendungen sollen wie beim iPhone über ein zentrales Download-Portal heruntergeladen werden. Das entspricht dem System von Repositories, wie wir Linux-User es schon von unserem Lieblings-Betriebssystem kennen. Google verspricht, den Zugang zur Software-Zapfstelle nicht zu beschränken. Googles Android auf dem G1 zeigt, was Open Source Software kann. Die Art, in der die Anwendungen auf dem Telefon ineinander greifen, kann jedoch unheimlich erscheinen – nicht nur einem schwedischen Handy-Manager.

Quelle: Winfuture.de

Zum Thema: T-Mobile präsentiert das Google-Handy

T-Mobile präsentiert das Google-Handy

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T-Mobile hat heute um 16.30 Uhr unserer Zeit in New York City das neue Google-Handy G1 vorgestellt. Wenn T-Mobile-Technologie-Chef Cole Brodman (rechts) einen schwarzen Rolli, Jeans und Turnschuhe getragen hätte, wäre die Illusion einer Produktpräsentation von Apple fast perfekt gewesen. Fast, weil T-Mobile eben „nur“ ein Telecom Operator ist. So musste sich Brodman die Bühne mit (v. links) Peter Chou vom Hardware-Partner HTC, Andrew Rubin vom Software-Partner Google und Christopher Schlaffer vom deutschen Mutterhaus teilen. „T-Mobile präsentiert das Google-Handy“ weiterlesen

Essen abgekupfert?

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Da schluckt der Ruhri zweimal. Die Metropole im Revier abgekupfert? So schnell kann es gehen, wenn man sich bei der Überschrift übertrieben um volkstümliche Sprache bemüht. Hätte der Kollege „Lebensmittel“ geschrieben, wäre die Welt noch so in Ordnung wie vor dieser Focus-Meldung, die ich bei Google News gefunden habe. Und der Pott hätte ein paar Herztote weniger zu beklagen.

Google Chrome: Sturm im Wasserglas

logo_chrome.jpgDer Berg kreißt und gebiert eine Maus. Der Berg, das ist Google. Die Maus hört auf den Namen Chrome und ist ein Internetbrowser. Viel Getöse hat es um die Sturzgeburt gegeben. Immerhin hatte Google das Projekt geheim gehalten bis die Beta-Version fertig war. Dann kam über das offizielle Google-Blog die Ankündigung und ab 21 Uhr gestern Abend luden Tausende von Neugierigen das Programm herunter. Die Zeitungen sahen einen neuen Browserkrieg mit Microsoft herauf ziehen, als ob es keinen Firefox gäbe. Gleichzeitig begann das mystische Rätselraten um den Datenkrake Google, als ob irgendjemand so genau wüsste, welche Daten Microsoft aus den PCs seiner Kunden ausliest. Dabei bietet Chrome kaum Neues. „Google Chrome: Sturm im Wasserglas“ weiterlesen