Autor: Wolff von Rechenberg

G8-Gipfel abgesagt

Der G8-Gipfel ist abgesagt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte den acht Regierungschefs per SMS ab. Sie reagierte damit darauf, dass die US-Delegation die Abschlusserklärung abgelehnt hat. Die Regierung von Präsident George W. Bush ist nicht bereit, feste Zusagen zum Klimaschutz zu machen. Das Geld für die Flugtickets bekommen die Regierung in den nächsten Tagen erstattet. Die bereits angereisten G8-Gegner werden eingesetzt, um die Sperrzäune abzubauen, die der Verfassungsschutz anschließend als Geruchsproben eintüten will.

Bei der Telekom dopen auch die Amateure

Erschreckende Schicksale: Torsten Grigat (42), Blogger aus Kassel, gesteht: Ich habe gedopt. Seit 27 Jahren nutze er Produkte der Telekom und ihrer Tochterunternehmen. Dabei habe er regelmäßig Alkohol und Zigaretten in großen Mengen zu sich genommen, gesteht Grigat. Noch hat er seine Vergehen nicht seiner Tochter gebeichtet. Was er verschweigt: Kann man die Dienstleistungen – nun ja, nennen wir sie mal so – der Telekom überhaupt ohne Drogenkonsum nutzen?

Fedora geht in die 7. Runde

Fedora 7, die nächste Version des freien Red Hat-Ablegers, kommt am 31. Mai. Schon jetzt steht es als Live-CD zum Download. Und diese Live-CD macht Appetit: Vor allem die Wlan-Unterstützung ist erheblich besser geworden. Fedora Core 6 musste auf meinem Notebook seinerzeit deswegen dem neuen Ubuntu weichen, weil ich nicht in der Lage war, eine nutzbare Wlan-Verbindung herzustellen, eine Sache, die mit der Vorgänger-Version Core 5 überhaup kein Problem war. Gerade hier kann das neue Fedora, zumindest von der Live-CD punkten.

Neuer Job für Wolfowitz

Lange wird er nicht arbeitslos sein, der ehemalige Vize-Verteidigungsminister und nun auch ehemalige Weltbankpräsident Paul Wolfowitz. Wie der heutige Borowitzreport berichtet, hat US-Präsident George W. Bush Wolfowitz als Al-Kaida-Oberhaupt vorgeschlagen. Wolfowitz sei der Planer des Irak-Kriegs gewesen und die Weltbank in einen Skandal gestürzt, resümierte Bush und ist sicher: „Wenn es einer schafft, bei Al-Kaida Verwirrung zu stiften, dann Wolfowitz.“ Einige Details im Plan des Präsidenten müssen noch ausgearbeitet werden: Wie soll Wolfowitz in das Terrornetzwerk eingeschleust werden, und wie soll er schnell die Spitzenposition erobern? „Al-Kaida überprüft die Top-Leute sehr genau“, sagt Hassan El-Medfaii, Personalchef des Terrornetzwerkes, „das ist hier nicht wie beim Verteidigungsministerium oder bei der Weltbank“. Dass sich Wolfowitz bei Al-Kaida wohlfühlen wird, bezweifelt Professor Davis Logsdon, Vorsitzender des Instituts für Paul-Wolfowitz-Studien an der Universität von Minnesota: „Es ist sehr schwer, dort Frauen kennenzulernen.“

Die ganze Story (in Englisch) beim Borowitzreport

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