Autor: Wolff von Rechenberg

ALL THAT JAZZ!

Mit Silvia Kordes (links, Gesang), Michael Wagner (stehend, Piano) und unserem nach wie vor unerreichten Lese- und Musikprogramm „All That Jazz!“ um 100 Jahre Jazz bin ich am Samstag, 28. August, in der Theaterscheune in Elmshagen zu hören. Das Programm beginnt um 21 Uhr. Um 19 Uhr öffnet die Kasse. Die Veranstalter versprechen Kulinarisches vom Grill. Wenn sich das Wetter bis dahin nicht geändert hat, braucht man im Bad Emstaler Ortsteil irgendeine Spezialkohle, die auch bei sintflutartigen Niederschlägen brennt. Hoffen wir, dass das Scheunendach dicht ist. (Foto: Spohr)

Ein neues Label ist wie ein neues Leben

In Stolles Fall hat Klaus Lages Plattenfirma LAMU das Leben gespendet. Endlich kann die Kasseler Blues-Ikone aus dem Vollen schöpfen. Bläsersätze, Backgroundchöre, all das ist Realität geworden. Viele Fans wird er verlieren. Sie werden ihm vorwerfen, nicht mehr authentisch zu sein. Aber er wird viele neue gewinnen, nämlich all jene, die sich den neuen Sound nicht durch solche Grübeleien verderben lassen wollen. Gehört und fotografiert am Freitag, 20. August, in der Kasseler Stadthalle.

BEELINE lässt den Tourbus rollen

Hier folgen die Tourtermine der Best Little Rockband from the Mountains of Kassel für Herbst 2004:
21. August: (Freunde, das ist schon am Samstag!) BEELINE bei Rock auf dem Galgenberg in Rosenthal (nahe Edersee). Werden die Fab Four dem Strick entkommen? Werden stattdessen die drei anderen Bands aufgeknüpft?
01. Oktober: Zap in Hofgeismar (Rock unterm Zapfhahn?).
22. Oktober: Die Tanne in Höxter. „From out in the deep forest I come, and I have to admit, BEELINE’s in Tann!“
19. November: Joe’s Rockcafé in Scherfede. Hey, da riecht der Wald schon nach Sauerland!
11. Dezember: Highland Pub in Gilserberg right in the Highlands of the Schwalm!
Die Liste wird immer mal wieder aktualisiert, da die Verhandlungen mit einigen Veranstaltern noch nicht abgeschlossen sind. Und nicht vergessen: Wer nicht hingeht, wird auch nicht taub.

Süteutsche Tsaitung

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung von heute (Seite 1): „Am Freitag hatten Spiegel, Springer-Verlag und (Achtung!) Süddeutasche Zeitung erklärt, die Reform sei gescheitert und man wolle so bald wie möglich zur alten Schreibweise zurückkehren.“ Bisher ist ungeklärt, ob es sich bei dem Fehler um Sabotage handelt. Ich würde der Süddeutschen wünschen, dass sie im eigenen Haus zu einer Rechtschreibung findet, egal zu welcher. Unverschämt ist aber, dass sich das Blatt in einem Satz mit den Papierputschisten nennt, mit den heldenhaften Robin Hoods vom Sherwood Forest der deutschen Rechtschreibung, mit Spiegel und Springer. Die Süddeutsche ist schließlich nur in den Abendstunden auf das Trittbrett gesprungen. Der zweite Revolutionär ist immer der erste Opportunist. In jeder Schreibweise.

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