Kategorie: Ansichtssache

Die Welt aus meiner Sicht

G8: Neben Nazis am Sperrzaun

Wenn die NPD durch die Globalisierung das gefährdet sieht, was sie für die „deutsche Identität“ hält, dann müsste man ja eigentlich gar nicht mehr zur G8-Demo nach Heiligendamm fahren. Doch die Kritik aus den Reihen der Globalisierungskritiker ist notwendig, egal wer noch alles mit am Sperrzaun steht.

Den Kritikern schließen sich jetzt auch die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) an. Die Entwicklungspolitik der Industrienationen habe nicht die Zahl der Armen in Afrika verringert, sondern die Zahl der Millionäre erhöht.

Nackte Gefahr für G8

Doppelte Gefahr für die Teilnehmer des G8-Gipfels in Heiligendamm: Erst mutet ein Gericht den Statschefs den Anblick von Sprechchöre skandierenden Globalisierungskritikern zu, und jetzt das: In Sichtweite des Tagungshotels befindet sich ein FKK-Strand. Wie die Tagesschau berichtet, haben die Nackten die Anzugträger schon eingeladen, in Sitzungspausen den dunklen Zwirn abzustreifen. Da werden Schäubles Schergen kreative Klimmzüge vollbringen müssen, um ein Gericht von einer wie auch immer gearteten Gefahr zu überzeugen, die von den FKK-Anhängern ausgeht. So bleibt Kanzlerin Merkel nur die Hoffnung auf unwetterartige Gewitterstürme mit arktischen Temperaturen für die Tage des Gipfels.

G8-Gipfel abgesagt

Der G8-Gipfel ist abgesagt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte den acht Regierungschefs per SMS ab. Sie reagierte damit darauf, dass die US-Delegation die Abschlusserklärung abgelehnt hat. Die Regierung von Präsident George W. Bush ist nicht bereit, feste Zusagen zum Klimaschutz zu machen. Das Geld für die Flugtickets bekommen die Regierung in den nächsten Tagen erstattet. Die bereits angereisten G8-Gegner werden eingesetzt, um die Sperrzäune abzubauen, die der Verfassungsschutz anschließend als Geruchsproben eintüten will.

Bei der Telekom dopen auch die Amateure

Erschreckende Schicksale: Torsten Grigat (42), Blogger aus Kassel, gesteht: Ich habe gedopt. Seit 27 Jahren nutze er Produkte der Telekom und ihrer Tochterunternehmen. Dabei habe er regelmäßig Alkohol und Zigaretten in großen Mengen zu sich genommen, gesteht Grigat. Noch hat er seine Vergehen nicht seiner Tochter gebeichtet. Was er verschweigt: Kann man die Dienstleistungen – nun ja, nennen wir sie mal so – der Telekom überhaupt ohne Drogenkonsum nutzen?

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