Microsofts Dateiformat Ooxml steht offenbar kurz vor der Anerkennung als ISO-Standard. ZDNet berichtet heute, dass Dänemark wohl für die Anerkennung des Standards stimmen wird. Und auch Großbritannien scheint die Seiten wechseln zu wollen. Lustig. Denn Ooxml darf sich schon jetzt als die absurdeste Erfindung seit den Toiletten-Landelichtern betrachten. Einerseits plagen gravierende Mängel das Dateiformat. Weiterlesen
Seite 112 von 287
Geben bringt Segen
„Geld macht nicht glücklich!“ Können Sie das auch nicht mehr hören? Kein Wunder. Stimmt nämlich nicht. Geld macht sehr wohl glücklich. Und wer andere Erfahrungen macht, wendet es falsch an. Nicht Horten sondern Geben bringt nämlich Segen. Das haben Wissenschaftler der Universität von British Columbia im kanadischen Vancouver herausgefunden. Wer genug Mammon besitzt, seine Grundbedürfnisse zu befriedigen, erlebt durch ein Mehr an Geld nicht automatisch ein Mehr an Zufriedenheit.
Verständlich, dass solche Weisheiten gut gehütet werden. Wenn deutsche Manager das erfahren, bricht der Absatz von Mitteln gegen Magengeschwüre ein und die Liechtensteiner müssen anfangen zu arbeiten. Schon fünf Dollar am Tag für wohtätige Zwecke reichten aus, um das Glücksgefühl zu steigern heißt es in dem Focus-Artikel über die Studie. Beim gegenwärtigen Dollarkurs könnte dieser Betrag allerdings über den Tag schon um ein paar Cent gestiegen sein.
Ältester Spanier gefunden
In Spanien haben sie den Großvater aller Iberer ausgebuddelt. Also, nicht den ganzen. Aber immerhin einen Unterkiefer mit ein paar Zähnen sowie eine Anzahl von Steinwerkzeugen. Vor einer Million Jahren soll der erste Spanier gelebt haben. Er muss ein Leben voller Entbehrungen geführt haben, hat Knochen aufgebrochen, um an das Mark zu kommen. Kunststück: Sangria verkaufen konnte er schließlich noch nicht. Für Mitteleuropa ist für diese Zeit bisher keine menschliche Besiedlung nachgewiesen. Der erste Spanier musste also einige hunderttausen Jahre auf die ersten Touristen warten.
Das Geheimnis von Madam President
Helen Lardahl Bentley, die neu gewählte Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika, ist verschwunden. Sie war zu einem Staatsbesuch in Norwegen. Sie wohnte in einem streng gesicherten Hotel. Niemand hat die Suite von Madam President betreten oder verlassen. Dennoch ist sie weg. Entführt! Am norwegischen Nationalfeiertag! Polizei, norwegische und amerikanische Geheimdienste, alle durchstöbern das beschauliche Land am Nordrand Europas nach der Entführten.
Mitten zwischen den selbstherrlichen Amerikanern und den trotzigen Norwegern sitzt Yngvar Stubø. Norwegischer Polizist, Familienvater und nun Verbindungsmann zu Amerikas Starermittler Warren Scifford. Keine sehr komfortable Lage. Denn welches dunkle Geheimnis verbindet Scifford mit Stubøs Frau Inger Johanne? Und auch Präsidentin Bentley, die bestdurchleuchtete Frau der Welt, scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten. Eine alte Geschichte, die mit Bentleys Studienfreund Al Muffet zu tun hat, der damals noch Ali Muffasa hieß.
Sie dachte, sie käme damit durch… Weiterlesen
Apple macht kreativ
Menschen nehmen die Eigenschaften an, die sie bestimmten Produkten zuordnen. So zitiert Cnet eine Studie, nach der das Apple-Logo Menschen kreativer macht. Studierenden der Duke University fielen zum Beispiel mehr Dinge ein, die sie mit einem Backstein anstellen können, wenn sie den angebissenen Apfel gesehen hatten, als wenn sie das IBM-Logo gesehen hatten. Diese Studie könnte man in Deutschland schon gar nicht machen: Wenn herauskäme, dass eine Universität ihre Studierenden im kreativen Umgang mit Backsteinen trainiert, dann käme sofort die GSG9. Für mich stellt sich da eine bange Frage: Wenn meine Firma doch einmal auf Vista umstellt, wächst mir dann ein Vorbau wie Serena Williams?