Seite 130 von 287

Mein James Bond wird 80

Roger Moore
Was hatte dieser Mann, das ihn zu demGeheimagenten prädestiniert, zu 007? Zu einem James Bond? Der Spiegel schrieb ihm einmal den Charme eines Marktleiters bei Edeka zu, und auch Roger Moore selbst hat seine Rolle mit ironischer Distanz gesehen. „Wie kann er Spion sein, wenn der Barkeeper jeder beliebigen Bar ihn mit den Worten ‚Ah, Mister Bond, geschüttelt und nicht gerührt?‘ empfängt?“ So zitiert ihn heute die Netzzeitung. Sir Roger George Moore ist heute 80 Jahre alt geworden. Er hat viele Rollen gespielt. Bekannt war er nur als Simon Templar, als Lord Brett Sinclair in der Serie „Die Zwei“ und eben als James Bond.
Weiterlesen

In den Krieg gegen Linux

Linux – vertreten durch die Distribuoren RedHat und Novell (Suse) – steht vor Gericht. Die kleine Firma IP Innovation LLC klagt gegen die Verwendung mehrerer Arbeitsflächen auf einem Desktop, wie sie bei Linux üblich ist. IP Innovation behauptet, das System 1991 zum Patent angemeldet zu haben. Merkwürdig: Gerade erst einige Tage vor der Klage hatte Microsoft-CEO Steve Ballmer zum wiederholten Male die Linux User gewarnt, dass irgendwann Patentklagen ins Haus flattern könnten. Zufall oder Hellseherei?
Weiterlesen

Keine Fenster mehr in Amsterdam

München und Wien haben es vorgemacht. Nun folgt Amsterdam: Die Stadtverwaltung schließt die Fenster. Wie die Linux-Community unter Berufung auf die niederländische Tageszeitung Trouw berichtet, wird Amsterdam Windows-freie Zone. Alle 16.000 Computer der Stadtverwaltung sollen bis 2012 auf Linux umgestellt werden. Die Umstellung könne kostenneutral und innerhalb von fünf Jahren erfolgen, schreibt Trouw. Die Kosten würden aufgewogen durch die Lizenzgebühren, die Amsterdam gegenwärtig für Windows MS-Office und Software von Oracle zahlen muss.

Unendlichkeit ist für Google nicht genug

Wo sind die Server? Der Standort der märchenhaften Speicherkapazitäten von Google gehört zu den best gehüteten Geheimnissen dieser Welt. Dabei ist die Antwort eigentlich klar: Hier ist der Webspace für all die Googlemail-Konten. Dennoch geht dem Riesen die Luft aus. Rob Siemborski, Gmail-Ingenieur bei Google, schreibt in seinem Blog, eigentlich habe man immer gedacht, unendlich reiche für alle Kunden des E-Maildienstes von Google. Fehlanzeige. Unendlich reicht nicht mehr. Daher hat Google schon im April 2005 begonnen, seine Speicherkapazitäten laufend anzupassen. Infinity+1 heißt das Programm. Ein Zähler dokumentiert seither den Ausbau der Serverparks. Diese Uhr läuft ab jetzt schneller, damit die Gmail-Kunden die Unendlichkeit nicht schneller erreichen als Google.

Copyright © 2026 Wolff von Rechenberg

Theme von Anders Norén↑ ↑