Windows Vista wird 50.000 neue Jobs schaffen. Das hat eine vom Hersteller Microsoft in Auftrag gegebene Studie ergeben. Die meisten der neuen PC-Fachleute werden wohl mit dem Stopfen von Sicherheitslücken beschäftigt sein. Dann bewältigt Microsoft vielleicht mal mehr als drei Löcher pro Patchday und vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, auch ein paar ernste Sicherheitsprobleme.
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Bin Laden wird gegoogelt
Präsident George W. Bush will den Top-Terroristen Osama Bin Laden jetzt durch Google ausfindig machen. Das berichtet der heutige Borowitzreport. Zuvor sei eine Suche nach Bin Laden über Ebay gescheitert. Wie Borowitz berichtet, hat die US-Regierung ein Foto von Whitney Houston bei dem Online-Auktionshaus angeboten, nachdem öffentlich geworden war, dass Bin Laden ein Fan der Pop-Sängerin ist. Das Foto hatte dann aber nicht Bin Laden, sondern der koreanische Diktator Kim Jong Il ersteigert.
Plädoyer für den 11. September
Einstürzende Neubauten, Flugzeuge im Bauch: Musilkalische Verweise auf den 11. September. Dabei hat der 11. September eine eigene Geschichte, eine glorreichere als bloß Büttel zu sein für den schmutzigen Krieg einer an der eigenen Omnipotenz berauschten Weltmacht. Senf dazu belehrt uns, dass an diesem Tag die Beatles „Love Me Do“ aufnahmen, ihren ersten Hit. Am 11. September 1954 wurde das Bundessozialgericht in Kassel feierlich eingeweiht, und am 11. September 1989 öffnete Ungarn seine Grenzen für republikflüchtige Ostdeutsche. Das weiß Wikipedia.de.
Folter auf der Zulassungsstelle
Zu den CIA-geheimgefängnissen hat sich nun auch Andy Borowitz zu Wort gemeldet. Nach seiner Darstellung sollen die bislang in besagten Geheimgefängnissen internierten Terrorverdächtigen von dort in die KFZ-Zulassungsstelle von New York gebracht werden. Sie sollen dort Führerscheine beantragen sowie Fahrzeuge an- und abmelden bis sie singen wie die Kanarienvögel. Wen das nicht weich kocht, den schafft auch keine andere Foltermethode, sind die Geheimdienste überzeugt. Amnesty International hat jedoch schon Protest eingelegt. Mehr als eine Stunde auf der Zulassungsstelle verstoße gegen die Genfer Konvention.
Vista kommt noch später
Der Streit zwischen der EU-Kommission und Microsoft geht in die nächste Runde. Die Auflagen der Kommission könnten den Start des neuen Windows-Betriebssystems Vista in Europa verzögern, heißt es aus den Reihen des Software-Giganten. Die Kommission kontert: Wenn ihr nicht endlich euer Windows für Software anderer Anbieter öffnet, dann werden wir Vista in Europa gar nicht zulassen. Wie war das doch gleich mit der Rechtsunsicherheit bei Linux? Nachdem das Weihnachtsgeschäft schon verpasst ist, wird es wohl auch nichts mit Vista zu Silvester.