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Was hätten Sie gern für Linux?


Welche Programme hätten Sie gern für Linux? Das hat Novell gefragt.
Dabei belegen Programme für den professionellen Einsatz die ersten Plätze: die Finanzsoftware Quickbooks (1) sowie die Grafikprogramme Autocad (2) und Photoshop (3). Dahinter folgt aber schon Apples Musiksoftware iTunes (4) noch vor dem Industriestandard für Webdesign Dreamweaver (5). Ein Beweis für den Erfolg, mit dem Apple das Thema Musikdownload besetzt hat.

Ihr Auftrag, Mr. Bond

Was waren das für Zeiten: Der Anarchist schickt eine Briefbombe und erleidet danach den ehrenvollen Tod durch den Strang oder durch ein Erschießungskommando. Heute kommt die Briefbombe per E-Mail. Sie enthält keinen Sprengstoff, sondern fiese kleine Computerprogramme, die sich im Rechner des Angehörigen der politischen Klasse einnisten und all ihre Freunde nachholen. Betroffen: Das britische Parlament. Genauer: die Rechner von 70 Abgeordneten. Message Labs, eine Art Scotch Guard der Abgeordnetenrechner gelang es, die Botschaften abzufangen. Sie sollen von IP-Adressen in China abgeschickt worden sein. Vorsicht, Mister Bond, bevor sie jetzt ins Reich der Mitte reisen und – wie gewohnt – böse Menschen asiatischer Physiognomie liquidieren*: Der Übeltäter kann auch nebenan sitzen und über ein Botnetz die Mails verschicken.

*Liquidieren: von lat. Liquidus = Flüssigkeit. Liquidieren heißt also „Verflüssigen“?

Endlösung der Terroristenfrage

Wohin mit den Gefangenen von Guantanamo? Diese Frage beschäftigt die US-Administration proportional zur zunehmenden internationalen Kritik. Frei lassen? Da sei Rumsfeld vor! Jeder einzelne ist schließlich ein potenzieller Terrorist. Da kommt eine neue Militärrichtlinie gerade recht:Die gestattet nun auch die Exekution auf Guantanamo. Das heißt, dass die Streitkräfte zwecks Hinrichtung nun keine Gefangenen mehr ausfliegen müssten an Orte, an denen womöglich dieser leidige Rechtsstaat gilt. Damit ist der Weg frei zur Endlösung der Terroristenfrage.

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