Die Richtlinien für die Gesundheitsreform könnten nur funktionieren, wenn diejenigen, die sie anwenden, verantwortungsvoll damit umgehen, sagte Ministerin Ulla Schmidt gestern. Das fügt dem Anforderungsprofil niedergelassener Ärzte einen bisher ungewohnten Punkt hinzu: Kreativität! Das deutsche Rechtssystem zeichnet sich im allgemeinen dadurch aus, dass es auch die kleinsten Eventualitäten reglementiert. Jetzt soll der Arzt, oder der Berater bei der Krankenkasse selbst entscheiden, was er unter „verantwortungsvoll“ versteht. Weiterlesen
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Einmal auch Elite sein,…
…wer wollte das nicht? Ring frei für die Hochschulen. Sie sollen in der nächsten Zeit im Wettbewerb ihre Stärken zeigen. Ist ja klar: Die Elitehochschulen sollen ja auch wirklich Elite sein. Bewerber sind so unterschiedliche Unis wie Köln – die größte deutsche Uni – und Siegen. Dort präsentiert man sich als klein aber fein, als Hochschule der kurzen Wege. Und damit die noch kürzer werden, dünnt die Uni einige Studiengänge aus, weil sie weiß: Das einzige, was dem Kanzler und seinem Statthalter in NRW in den Ohren klingt, ist Technik. Uns interessiert schließlich, wie etwas gemacht wird, nicht warum.
Schneemännchen
So richtig schneesicher ist die Kasseler Karlsaue nie. Trotzdem hat es am Wochenende für dieses Schneemännchen gereicht. Geschätzte Höhe: 20 cm.
Bibelzug leidgeprüft
Damit hatten die Veranstalter des Bibelzugs vom Sauerland ins holländische Nimwegen nicht gerechnet: Bei der Bahn gibt es einfach für jeden Vorgang eine eigene Firma. Alle zusammen sorgten dafür, dass ein Zug voll frommer Menschen im Sommer 2003 mit Lokschaden auf dem Bahnhof in Marsberg strandete. In diesem Jahr will die Bahn als kleines Dankeschön die Christen kostenlos nach Nimwegen chauffieren. Böse Zungen verbreiten Gerüchte, dass die Schützenhallen längs der Strecke schon jetzt als Notquartiere reserviert werden.
Bibelzug, zweiter Versuch
Lokschaden, Verspätung, Bahn-Starrsinn und außerdem hatten 100 Fahrgäste keinen Sitzplatz. Ein Ausschnitt aus dem Gruselkabinett der Deutschen Bahn. Ereilt hat es im vergangenen Jahr die frommen Menschen, die mit dem Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg und der katholischen Seelsorgeregion Hochsauerland-Waldeck ins Bibelmuseum nach Nimwegen fahren wollten. Die Einzelheiten sind HIER nachzulesen. Der Bibelzug endete in Marsberg. Im Sommer 2004 wollen die Kirchenleute den zweiten Anlauf unternehmen. In der Hoffnung, dass sich der liebe Gott diesmal nicht die Zähne an der Bahn ausbeißt.