Seite 87 von 287

Vorsicht vor Opel

Wenn es um die Finanzspritzen für den angeschlagenen Autobauer Opel geht, müssen Politiker auf der Hut sein. Dieses Fazit lässt sich aus einer Meldung ziehen, die die Rheinische Post heute verbreitet. Demnach gibt es Rettung für maximal zwei Drittel der Belegschaft. entlassen werden sollen nämlich nicht wie öffentlich angekündigt 3500 Mitarbeitende, sondern deren 7500.

Fairerweise muss man unterstellen, dass diese Zahl möglicherweise auch die Mitarbeitenden des Eisenacher Opelwerks umfasst, das ja komplett verkauft werden soll. Weiter berichtet die Rheinische Post, das Sanierungskonzept sei mit der GM-Zentrale in Detroit nicht abgestimmt gewesen. Das sollte niemanden überraschen, denn aus den Teilen des Sanierungskonzepts, die in die Öffentlichkeit gedrungen sind, ergibt sich nirgends ein Gewinn für General Motors.

Web 2.0: Terroristen in SchülerVZ

Das Web 2.0 braucht eine Gesellschaftstheorie 2.0. In der Gesellschaftstheorie 1.0 gehörte die Bühne Regierungen, Parteien, Verbänden und etablierten Medien. Sie bestimmten, wer gehört wurde und vor allem, wer nicht gehört wurde. Das durch die Weblogs begündete Web 2.0 verschafft jedem Öffentlichkeit, der das wünscht. In der gegenwärtigen Entwicklungsphase drängt das Web 2.0 den Einzelnen regelrecht in die Öffentlichkeit: In der IT-Branche gehören Netzwerke wie Xing längst zu den etablierten Jobbörsen und wer als Pennäler nicht in SchülerVZ ist, der existiert auch außerhalb des Portals nicht so richtig. Weiterlesen

Der Fall Opel [Update]

Opel stirbt, aber keiner will es den Opelanern sagen. Keiner will 25.000 Wählerinnen und Wählern sagen, dass der Staat wohl kaum Steuergelder in Höhe von 3 Milliarden Euro in ein Unternehmen mit fragwürdiger Zukunft investieren wird. Hinzu kommt, dass Opel sicher stellen muss, dass kein deutscher Steuergroschen in den Kassen der Konzernmutter General Motors (GM) in den USA verschwindet. Kann das gelingen? Schauen wir uns die Argumente an, die gegen die Finanzspritze an Opel sprechen: Weiterlesen

Phaenomene des Alltags: Der Traum vom Geld im Schlaf

guenther_schild.jpgRauf und runter, so geht es mit dem schnellen Geld. so belehrt uns derzeit ein weiser alter Schildkröt mit Lesebrille in der Fernsehwerbung. Günther Schild, Finanzberater – das Testimonial der Deutschen Finanzagentur.

Er warnt uns vor dem bösen schnellen Geld – wie schnell es wieder weg sein kann, erleben wir derzeit im Rahmen eines Phänomens namens Finanzkrise. Dabei, so rät uns Schild, könne man doch mit Bundeswertpapieren in aller Ruhe ein Vermögen machen.

Ruhe? Vielleicht. Obwohl Weiterlesen

Copyright © 2026 Wolff von Rechenberg

Theme von Anders Norén↑ ↑