Archiv für Juli 2006

Plauer Fischer Jacobi

Montag, 31. Juli 2006

Der Fischer Jacobi in Plaue bei Brandenburg an der Havel ist das Wasserfest der Region. Den optischen Höhepunkt setzt eine mächtige Lasershow zu Techno- und Rockklängen. Einen Eindruck vermittelt vielleicht meine neue Bildergalerie. Zu den Größenverhätnissen: Ganz rechts steht das Plauer Schloss und die kleinen Zacken vor der großen grünen Laserkerze sind kein Gras, sondern Zuschauer.

Vista kommt, wenn es fertig ist

Freitag, 28. Juli 2006

Weihnachtsgeschäft verpasst, Börsenkurse im Keller. Microsoft hat den Erscheinungstermin seines neuen Windows Vista auf unbestimmte Zeit verschoben. Das meldete heute früh der Deutschlandfunk. Das Unternehmen hat den Erscheinungstermin des neuen Betriebssystems nicht bestätigt und die Börsianer mit den Worten beschieden: “Es kommt, wenn es fertig ist.” Wer bis dahin nicht warten kann, dem empfehle ich Kubuntu-Linux. Auf KDE-look gibt es alles nötige, um KDE wie den Vista-Desktop aussehen zu lassen. Den angekündigten 3-D-Desktop, der Microsoft offenbar Probleme bereitet, gibt es bei Kubuntu allerdings nicht ab Werk. Dazu sollte der User zu Open Suse greifen. Da sind die entsprechenden Programmpakete enthalten.

BEELINE-MUSIC.de Relaunched!

Donnerstag, 27. Juli 2006

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Stundenlang mussten wir in klirrender Kälte Modell stehen, mussten für ein gutes Foto verbotene Dinge tun, Hochhäuser erklimmen und Cool gucken. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Die neue BEELINE-Homepage, das Aushängeschild unseres sympathischen gemischten vierköpfigen Tanzorchesters ist endlich, endlich online.

Die auch noch …

Mittwoch, 26. Juli 2006

Der Nahost-Gipfel in Rom fordert Israel und Hisbollah zum Waffenstillstand auf! Das ist wichtig, denn das hat ja bisher noch keiner getan. Ansonsten verpflichten sich die Teilnehmer zu allem, was die Uno schon das letzte Mal versprochen hat, als sie den abrückenden Israelis in den Süd-Libanon gefolgt ist. Die libanesische Regierung soll in die Lage versetzt werden, Hisbollah aus eigener Kraft zu kontrollieren. Davon war auch schon einmal die Rede. Funktioniert hat es nicht, weil Syrien gegen einen starken Libanon sein Veto eingelegt. Mit Syrien darf aber keiner verhandeln (Vollmitglied in George W. Bushs “Achse des Bösen”).

Bundeswehr im Ausverkauf

Montag, 24. Juli 2006

Nun ist es heraus: Auch im Libanon soll auf unbestimmte Zeit eine Friedenstruppe den behelmten Kopf hinhalten, und Bundesverteidigungsminister Jung (erinnern Sie sich? Roland Kochs Bauernopfer in der Schwarzgeldaffäre) hat schon den Finger gehoben: Wir sind dabei. Helfen wir dem Minister mal beim Zählen seiner versprengten Truppenteile: 7700 Soldaten dienen zurzeit außerhalb der Grenzen unserer gemütlichen Republik. Der größte Teil in Afghanistan, im Kosovo oder in Bosnien. Die penible Bundeswehr-Statistik führt auch jenen Einzelkämpfer an, der im Rahmen einer ominösen “AMIS” genannten Mission im Sudan hockt. Wehrpflichtige kann die Bundeswehr wohl kaum auf einen solchen Einsatz schicken. Bleiben – abgesehen von einigen Reservisten – nur die 187.713 Zeit- und Berufssoldaten. Nicht jeder von ihnen kann einfach so eingesetzt werden. Die Marinesoldaten würden in ihren blauen Leibchen ganz sich Heiterkeit erregen, wenn sie bei der KFOR landen würden.

Etwa 70.000 Soldaten fallen also für Auslandseinsätze aus (Marine, Luftwaffe, Schreibstubenhengste auf der Hardthöhe). Ja, ich weiß, nicht jeder ist ein Zeitsoldat. Aber solch aufwändige Statistiken werden garantiert nicht von Wehrpflichtigen erstellt. Also gehen wir davon aus, dass unter den Entschuldigten die Berufssoldaten etwas stärker vertreten sind. Wieviele bleiben dann für Auslandsmissionen? 120.000? Jeder von ihnen bleibt ein halbes Jahr, dann ist das neue Auto oder das Eigenheim verdient und der Knacks weg und es geht heim zu Frau und Kindern, die einen dann oft nicht mehr wiedererkennen. Dann befände sich also jeweils ein Fünfzehntel der deutschen Streitmacht schon jetzt im Ausland. Ein so großes Kontingent ist in der Geschichte der Bundesrepublik noch in keinem Sommer in Urlaub gefahren.

Wenn also Innenminister Wolfgang Schäuble nicht seinen Traum vom Inlandseinsatz der Bundeswehr angesichts leer gefegter Kasernen begraben möchte, dann sollte er seinem Kabinettskollegen Einhalt gebieten.