Autor: Wolff von Rechenberg

Obama will Gesundheitssystem einführen

Barack Obama Foto: Grizzly Lightning/Flickr

Sollte Senator Barack Obama aus Illinois tatsächlich nächster US-Präsident werden, dann steht den Amerikanern Historisches ins Haus. Obama plant ein allgemeines Gesundheitssystem, in dem jeder Amerikaner in den Genuss einer Krankenversicherung kommt. Das berichtet CNN. Geschätzte 50 bis 65 Milliarden Dollar wird der Spaß kosten. Das Geld will der Bewerber um die demokratische Präsidentschaftskandidatur einnehmen, indem er Steuererleichterungen der Bush-Regierung für die reichen Amerikaner wieder zurücknimmt. Schon einmal – Anfang der 90er Jahre – hatte ein demokratischer Präsident einen solchen großen Wurf geplant und war damit am Kongress gescheitert: Bill Clinton.

Nach Angaben von CNN sind derzeit 47 Millionen US-Bürger ohne Krankenversicherung.

G8: Neben Nazis am Sperrzaun

Wenn die NPD durch die Globalisierung das gefährdet sieht, was sie für die „deutsche Identität“ hält, dann müsste man ja eigentlich gar nicht mehr zur G8-Demo nach Heiligendamm fahren. Doch die Kritik aus den Reihen der Globalisierungskritiker ist notwendig, egal wer noch alles mit am Sperrzaun steht.

Den Kritikern schließen sich jetzt auch die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) an. Die Entwicklungspolitik der Industrienationen habe nicht die Zahl der Armen in Afrika verringert, sondern die Zahl der Millionäre erhöht.

Nackte Gefahr für G8

Doppelte Gefahr für die Teilnehmer des G8-Gipfels in Heiligendamm: Erst mutet ein Gericht den Statschefs den Anblick von Sprechchöre skandierenden Globalisierungskritikern zu, und jetzt das: In Sichtweite des Tagungshotels befindet sich ein FKK-Strand. Wie die Tagesschau berichtet, haben die Nackten die Anzugträger schon eingeladen, in Sitzungspausen den dunklen Zwirn abzustreifen. Da werden Schäubles Schergen kreative Klimmzüge vollbringen müssen, um ein Gericht von einer wie auch immer gearteten Gefahr zu überzeugen, die von den FKK-Anhängern ausgeht. So bleibt Kanzlerin Merkel nur die Hoffnung auf unwetterartige Gewitterstürme mit arktischen Temperaturen für die Tage des Gipfels.

100 Jahre John Wayne

John Wayne
Das Bildnis von John Wayne ziert die Wand eines Motels in Utah, jenem US-Bundesstaat, in dem sich der Star radioaktiv verseuchte.

Foto: AntyDiluvian/Flickr

Wenn die Rede auf Schauspieler kommt, die sich eigentlich immer nur selbst spielen, fällt sein Name meist als erster: Marion Michael Morrison, der 1930 vom Regisseur Raoul Walsh den Künstlernamen John Wayne erhielt. Heute vor 100 Jahren kam er zur Welt. Wayne wollte nie etwas anderes sein als die Typen, die er spielte: Der Fels in der Brandung, der seinen eigenen Weg geht. John Waynes Charaktere sind sich selbst höchste moralische Instanz, darin entspricht der 1,93 Meter große Recke seinem Heimatland, den USA. Weniger bekannt sind seine drei unglücklichen Ehen, aber waren nicht auch Waynes Charaktere unfähig zu liebevoller Hingabe? Waren sie nicht alle gezeichnet durch schlechte Erfahrungen in Liebesdingen?
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