Autor: Wolff von Rechenberg

Doppeldecker der Kreidezeit

Wie die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten erhoben sich die ersten Dinosaurier nach dem Doppeldeckerprinzip in die Lüfte. Das wollen Forscher anhand eines Skelettes von Microraptor, einem kleinen gefiederten Flugsaurier, festgestellt haben. Das berichtet BBC. Dabei soll Microraptor seine ebenfalls gefiederten Hinterbeine gespreizt haben und in mehr oder weniger aufrechter Haltung die Auftriebskraft der zu Schwingen gewordenen Vorderbeine unterstützt haben.

Alles, nur nicht demokratisch!

Wer wird neuer CSU-Chef? Bundesagrarminister Horst Seehofer, oder der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber? Wenn man die Basis fragen würde, dann wäre die entscheidung klar: Seehofer. Und genau deswegen befragt die Parteiführung auch nicht die Basis. Seehofer droht als Parteichef zu mächtig zu werden. Deshalb soll e es ein letztes mal der Stoiber Edmund richten. Wie ein Wittelsbacher-König, in deren Nachfolge sich Stoiber so gern sah, darf er nun seinen Thronfolger erwählen. Wenn Stoiber versagt, dann bliebe der Partei nur ein Weg, den in der CSU niemand zu gehen wagt: Der demokratische Weg, bei dem die Parteitagsdelegierten zwischen den beiden Bewerbern wählen. Aber das wäre zuviel für Bayern. Wenn die CSU demokratisch geleitet wird, dann bestimmt auch bald der Vatikan.

Sonny, Please

Sonny Rollins ist wieder da. Seine Platte „Saxophone Colossus“ von 1956 zählt zu den wichtigsten Alben der Jazzgeschichte und das darauf enthaltene „St. Thomas“ zur Standardliteratur für angehende Saxofonisten. Der heute 76-Jährige, der immer noch am fettesten möglichen Saxofonsound arbeitet, meldet sich zurück mit dem Album „Sonny, Please“. Der österreichische Standard widmet der Saxofonlegende einen langen Artikel.

Ende eines politischen Amokläufers

Bayerische Bauernregel der Woche:
Weht’s im Jänner gar zu hoat, blosts den Stoiber über Boad.

Foto: Flickr

Nun geht er also, der Problempolitiker Stoiber. Erinnern wir uns: Wir Außerbayrische lernten Edmund Stoiber kennen als Straußens Generalsekretär, als das „blonde Fallbeil“. Später, als Ministerpräsident, nervte er uns mit Streberei und Besserwisserei. Ganz egal, worin: Bayern musste Deutscher Meister sein. Der Lack bekam Risse als Stoiber zur Bundestagswahl 2002 gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder in den Ring stieg. Plötzlich sah die Republik einem rethorischen David bei seinem Kampf gegen den Medien-Goliath Schröder zu. Seine überaus knappe Niederlage bestätigte jedoch wie weit der Ruf des bayerischen Ministerpräsidenten als „Macher“, als fleißiger Arbeiter im Auftrag des Gemeinwohls über die Grenzen Bayerns hinaus trug.
Weiterlesen

Copyright © 2026 Wolff von Rechenberg

Theme von Anders Norén↑ ↑