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Schweden im Puff

Knäckebrot, Fichtenholzregale, okay. Aber käufliche Liebe? In Schweden noch strenger verboten als Alkohol. Verständlich, dass die schwedische Öffentlichkeit Angst hat um die Unschuld des schwedischen Kaders bei der Fußballweltmeisterschaft. Und nun das: Frankfurter Nutten haben den Kickern aus dem Norden eine kostenlose Sightseeing-Tour durch die Sehenswürdigkeiten des Bahnhofsviertels angeboten. Wären sie Briten, würden sie sagen: Shocking. Aber keine Angst, liebe Schweden: Immerhin räumen die Damen ein, dass eine Besichtigung ja noch nicht zum Kauf verpflichtet. Was lehrt uns das? Wenn unser Ruf in Europa so schlecht ist, dann muss die „Rote Meile“ wohl ein TV-Exportschlager gewesen sein.

Nur die Sterne waren wie gestern

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Henryk Mandelbaum (li.) ist Überlebender des Sonderkommandos in Auschwitz. 1944/45 musste er mit anderen Häftlingen die Leichen der NS-Opfer von den Gaskammern zu den Krematorien schaffen. Noch heute besucht Mandelbaum regelmäßig die Auschwitz-Gedenkstätte und erzählt seine Geschichte. Andreas Dahlmeier (re.) und Karin Graf haben den heute 83-Jährigen in der Fotoausstellung „Nur die Sterne waren wie gestern“ porträtiert. Die Ausstellung ist heute eröffnet worden und gastiert in Kassel noch bis zum 12. März.

Wer überwacht die Wächter?

Diese Frage stellt Carla Schroder in einem Artikel für Enterprisenetworkingplanet. Objekt ist einmal mehr Blogger’s Darling, Sonys Kopierschutzvirus, der selbst in streng gesicherten Computernetzwerken gefunden worden ist. Carla findet das Schweigen der Antivirus-Experten von McAfee bis F-Secure verdächtig. Sonst überschlügen sie sich mit Aktualisierungen ihrer Antivirenkits. Nicht in diesem Fall. Das bringt Carla zu der Frage: „Können wir denen vertrauen, die wir bezahlen, damit sie uns schützen?“
Darauf gibt es natürlich nur eine Antwort: Steig aus dem Sumpf von Microsoft Windows und vertraue nur noch freier Software.

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