Erst Friedrichs Merz‘ Steuererklärung auf einem Bierdeckel, jetzt Paul Kirchhofs Steuererklärung in zehn Minuten: Aus der Union entstanden, in der Union gestorben. Wie schrecklich, wenn die Steuererklärung zu einfach würde, und noch schrecklicher, wenn die Einkommensmillionäre unseres Landes anfangen müssten, Einkommensteuer zu zahlen. Und seien es auch nur 25 Prozent. Weil sich zudem ein hoher Spitzensteuersatz, den niemand zahlt, im Wahlprogramm der Sozis allemal besser macht, als der niedrige Kirchhofsche Steuersatz, wird sich garantiert auch keine sozialdemokratische Regierung zur Vereinfachung der Steuer bereit finden.
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Warten auf Benedetto
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| Schon am Morgen belegten viele Weltjugendtagsteilnehmer ihren Aussichtsposten am Rhein. Hier eine Reisegruppe aus Italien am Anleger der Fähre am Deutzer Ufer. Die Italiener riefen mit „Benedetto“-Sprechchören nach dem heiligen Vater. |
Warten auf den Papst
Zweieinhalb Millionen Menschen haben nach Schätzungen der Polizei entlang des Rheins in Köln auf die Ankunft von Papst Benedikt XVI. gewartet. Dort wo Wasserstand und Strömung dies zuließen drängten die Gläubigen auch ins Wasser, so wie hier, auf dem rechten Rheinufer, nahe der Zoobrücke.
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Lasst die Spiele beginnen
Kölns OB Schramma freut sich, dass die Stadt „Austragungsort“ des Weltjugendtages ist. So steht es in der Mappe, die jeder Journalist zur Begrüßung erhält. Das müssen die Weltmeisterschaften im Singen, Beten und Pilgern sein. Und weil sich der OB so über die vielen Pressevertreter freut, hält er die Weltpresse jeden Abend auf dem stadteigenen Schiff frei. Kölsch und Seegang – eine explosive Mischung für Landratten.
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