Der LXDE-Desktop entwickelt sich immer mehr zur dritten Kraft unter den Desktopumgebungen für Linux. Weil die großen Desktopumgebungen KDE und Gnome immer umfangreicher werden und auch XFCE längst nicht mehr sparsam mit den Ressourcen der Technik umgeht, etabliert sich der schlanke LXDE als Retter für leistungsschwache Computer. Sein Nachteil: Er gilt nicht unbedingt als für Einsteiger komfortabel und leicht zu konfigurieren. Zu den Leistungsschwächlingen zählen viele Netbooks, mein Asus Eee-PC 701 4G beispielsweise. Inzwischen gibt es LXDE auch für Mandriva. Die Desktopumgebung rund um den Windowmanager Openbox lässt sich nachinstallieren. Oder man nimmt die Live-CD von Mandriva-LXDE. Die Mandriva-Community bietet sie zum Download im Internet an. Weiterlesen
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Opera 10.50 bald für Linux und ohne QT
Für die Windows-Version von Opera 10.50 gibt es bereits ein Update. 10.51 soll Sicherheitslücken schließen. Für die Linux-User unter den Opera-Fans gibt es immerhin Hoffnung: Auf der Opera-Website findet sich die links abgebildete Ankündigung. Außerdem soll eine Pre-Alpha des Opera 10.50 für Linux aufgetaucht sein. Weiterlesen
Crunchbang Linux: Neue Alpha und Wechsel zu Debian
Die leichtgewichtige Linux-Distribution Crunchbang hat die erste Alpha der neuen Version 10 mitgeteilt. Bisher diente Crunchbang Ubuntu als Grundlage. Mit Version 10 stützt sich die Distribution jedoch nicht auf das kommende Ubuntu 10.04, sondern auf Debian. Crunchbang soll sich aus den Quellen von Debian Squeeze speisen. Squeeze ist die momentane Testing-Version von Debian, die nächste Stable. Crunchbang ist die zweite Distribution, die von Ubuntu zu Debian wechselt. Eeebuntu benutzt für die kommende Version 4.0 Debian Sid (Unstable). Cruncheee, eine Sonderedition von Crunchbang Linux, werkelt seit langer Zeit zuverlässig auf meinem Eee-PC.
Cruncheee im Ruhezustand auf dem Eee-PC
Ein erneuter gescheiterter Versuch mit Leeenux lehrte mich am Wochenende: Es gibt auf dem Asus Eee-PC 701 für mich keine Alternative zu Cruncheee. Cruncheee braucht wenig Platz. Es läuft auf dem Netbook-Veteranen schnell und stabil, bootet aber nach heutigen Maßstäben nicht eben schnell. Einfach mal schnell den Computer starten? Nicht mit Cruncheee. Das auf dem betagten Ubuntu 8.10 basierende System unterstützt standardmäßig auch keinen Ruhezustand (Suspend, Hibernate).
Dabei ist die Lösung einfach. Sie heißt „openbox-logout-script“ und lässt sich ganz einfach aus den Quellen installieren. Von nun an lässt sich mit der Tastenkombination „Super+x“ das oben abgebildete Logout-Menü aufrufen. Im „Hibernate“-Zustand verbraucht der PC so gut wie keinen Strom. Voraussetzung: Der Besitzer sollte eine Swap-Partition in ausreichender Größe einrichten. Die meisten Linux-Distributionen tun dies von selbst.
Leeenux auf dem Eee-PC 701 4G
Das beste Betriebssystem für den Asus Eee-PC mit 7″-Bildschirm. So preisen die Entwickler von Leeenux ihr System an. Es setzt – natürlich – auf Ubuntu auf. Leeenux 2.0 entspricht dabei Ubuntu 9.04.
Die Vorteile von Leeenux:
- Es ist klein: Im installierten Zustand verbraucht es nicht einmal 1,5 GB.
- Es passt sich an kleine Bildschirme an. Der Netbook Remix von Ubuntu legt sich hier über den Gnome-Desktop.
- Es soll schnell sein. Und das mit dem relativ voluminösen Gnome-Desktop.
- Es unterstützt alle Funktionen des Eee-PC 4G. Weiterlesen
