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Microsoft empfiehlt Ubuntu

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Microsoft hat über die firmeneigene Downloadseite Ubuntu-Linux vertrieben. Das meldet Groklaw. Kleinstweich empfiehlt Ubuntu als perfektes Betriebssystem für alle Fälle. Interessant ist, dass sich in der Beschreibung auf der Seite nirgends das Wort „Linux“ findet. Ubuntu eignet sich für ein solches Marketing, weil ja auch Ubuntu-Schöpfer Mark Shuttleworth das Bastel-Image von Linux vermeidet. Problematischer erscheint dagegen schon, dass Microsoft jedwede Belehrung über die freie Lizenz GPL vermissen lässt, beispielsweise über die Weitergabe des Systems. Genau das schreibt die GPL allerdings vor. Die Seite ist mittlerweile gelöscht.

Terrorgefahr – Gähn! – schon wieder gestiegen

Genauso regelmäßig wie die Börsenkurse bekommen wir Wasserstandsmeldungen über die Terrorgefahr. Was unterscheidet beide Durchsagen? Die Kurse fallen manchmal, Heute ging der Dax beispielsweise leicht in die Knie, weil auch der Geschäftsklimaindex etwas eingebrochen ist.. Die Terrorgefahr ficht das nicht an. Sie steigt und steigt und steigt… Ja, wohin steigt sie denn noch, Herr Minister Schäuble? Konkrete Hinweise gibt es wohl diesmal: Es sind deutsche Muslime in afghanischen Terrorcamps beim Training beobachtet worden. Ich bin sicher, die Jungs haben alle den Ausweis in die Höhe gehalten als die deutschen Tornados über dem Lager geknipst haben. Die Terrorwarnung bietet wenig Lebenshilfe, nur den Rat, so weiter zu machen wie bisher. Aber sie wirft umso mehr Fragen auf:

1. Was soll das eigentlich? Ist das Wirtschaftswachstum so groß, dass die Bundesregierung meint, mit sinnfreien Terrorwarnungen Unwohlsein säen zu müssen?

2. Was sollen wir jetzt machen? Jeden anzeigen, der den Verzehr von Schweinshaxen verweigert? Jeden, der sich unglücklich nach Mekka verneigt, festhalten bis die Polizei eintrifft? Und dann hat der arme Mann nur seine Kontaktlinsen gesucht…

3. Wir hören immer, dass Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird. Warum leben wir dann ständig unsicherer?

4. Wenn schon unsere Jungs dort sind, gemeinsam mit US-Amerikanern, Briten, Kanadiern, Holländern und was weiß ich wem: Warum können die Taliban dann immer noch in Afghanistan Terroristen ausbilden? Und was haben die Amerikaner eigentlich damals in Afghanistan bombardiert, wenn die Lager intakt geblieben sind?

5. Wenn wir schon Trainingscamps der Taliban fotografieren, wieso kommen wir dann nicht mit Napalm wieder? Wäre eine hübsche Gelegenheit für unsere waffenstarrenden Verbündeten, mal etwas zu bombardieren, ohne dass reihenweise Zivilisten dabei drauf gehen.

6. Wenn der BND schon jeden Deutschen an die Amis verpfiffen hat, der einen Vollbar trägt, wie konnten ihnen da die „Gefährder“ in den Trainingscamps entgehen?

7. Bin ich auch ein „Gefährder“, wenn ich mich fünf Tage lang zu rasieren vergesse?

documenta 12 – Geschmolzene Kerzen?

Und noch einmal Zheng Guogu. Und vielleicht das einzige Kunstwerk mit religiösem Bezug. Ein mich begleitender Kirchenmann sagte als sein Blick auf den Quader fiel: „Sieht aus wie 10.000 geschmolzene Altarkerzen.“

Die beigelegte Beschreibung klärt lediglich darüber auf, dass unter dem Wachs „verschiedene Materialien“ verborgen sind. Immerhin zeigt das Werk, dass Chinesen auch etwas schaffen können, was nicht gleich zusammenbricht, wenn es mal ein bisschen bläst.

Was wäre, wenn es Hitler nicht gegeben hätte?

Die Kaczinskis, Europas Krawallbrüber, haben es auf den Punkt gebracht: Wenn es die Jahre 1939 bis 1945 nicht gegeben hätte, dann hätte Polen heute 66 Millionen Einwohner und nicht knapp 40 Millionen. Das KuK-Gespann spricht da eine große Wahrheit gelassen aus. Überlegen wir einmal. Wenn es die Nazis nicht gegeben hätte, dann…

1. …gäbe es gar keine EU, in der die Zwei herumstänkern könnten.

2. …läge Polen heute teilweise in der Ukraine.

3. …entgingen polnischen Straßenhändlern Einkünfte, weil sie ja den deutschen Neonazis keine Hitlerbüsten mehr verkaufen könnte.

4. …gäbe es keine Neonazis.

5. …wäre Frankreich noch der Erbfeind, und die Neonazis wären Neomonarchisten, die das Elsaß von Frankreich zurückholen wollten.

6. …gäbe es weder einen Staat Israel noch die Palästinenser.

7. …wären Albert Einstein und Peter Lorre in Deutschland geblieben – um nur einige zu nennen.

8. …

Was wäre, wenn es Hitler nicht gegeben hätte? Fällt euch noch etwas ein? Dann freue ich mich auf Kommentare.

Frittierte Panzer

Zheng Guogu: Add Oil and March

Wenn ich im Museum Fridericianum einen Favoriten küren müsste, dann wären es Zheng Guogus Panzer aus frittiertem Teig mit Zuckerguss. Das ist Labsal für die Seele jedes Pazifisten. Aber was heißt das eigentlich: Add Oil? Auftanken? Oder: Man nehme drei Teile Mehr und ein Teil Milch und gebe Öl in die Friteuse?

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