Kategorie: Politik und Gesellschaft

Von Vier-Tage-Woche und Klimaklebern

Die Babyboommer und die Generation Z

Wir Alten haben geschuftet, damit es unseren Kindern besser geht. Wir finanzieren ihnen Führerscheine und Autos. Und was tun die undankbaren Bratzen? Kleben sich auf den Asphalt. Wir haben Ihnen Bildungsmöglichkeiten eröffnet, und jetzt kommen sie uns mit Klimastudien. Sie wechseln die Jobs schneller als die Zahnbürste und wollen wenn überhaupt nur noch vier Tage in der Woche arbeiten. Um es auf den Punkt zu bringen:

Die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat

Platon, 427-347 v. Chr.

Dass Pädagogen schon mehr als 2000 Jahre lang über ihre Schüler fluchen, mag überforderten Lehrkräften unserer Tage nur ein schwacher Trost sein. Als Generation sollten wir Babyboomer dennoch kurz innehalten und die Welt betrachten, die wir geschaffen haben:

Weiterlesen

Arbeitszeiterfassung: 10 Lösungen im Vergleich

Unternehmen müssen für eine Aufzeichnung der Arbeitszeiten ihrer Mitarbeitenden sorgen. Dabei kann eine geeignete Software helfen. Auf LOHN1x1.de habe ich 10 Software-Lösungen zur Arbeitszeiterfassung verglichen. In der Regel arbeiten die Programme in der Cloud, was die Anwendung über viele unterschiedliche Geräte ermöglicht.

LOHN1x1.de: 10 Software-Lösungen für Zeiterfassung im Vergleich

Aufzeichnungspflichten für Arbeitszeiten: Fragen und Antworten

Alle Arbeitgeber müssen die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten aufzeichnen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesarbeitgerichts (BAG) vom Herbst 2022. Bis der Gesetzgeber etwas anderes entscheidet, spricht nichts dagegen, dass die Mitarbeitenden die Aufzeichnung ihrer Arbeitszeiten selbst in Tabellen vornehmen. Bis der Gesetzgeber etwas anderes entscheidet, ist ein Verstoß gegen die Aufzeichnungspflicht nicht strafbar.

Was Arbeitgeber über die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht wissen müssen, habe ich in einem Artikel für LOHN1x1.de beschrieben.

Ukraine: Die Fehler des Vladimir Putin

Nun hat er es doch getan: Vladimir Putin hat die abtrünnigen ukrainischen Povinzen Donezk und Luhansk als selbstständige Staaten anerkannt – und begeht damit drei strategische Fehler auf einmal und zum zweiten Mal. Das zeigt einmal mehr: Putin mag ein geschickter Taktiker sein, ein Stratege war er nie.

Russland schiebt die Ukraine nach Westen ab

Die Ukraine besitzt für die kulturelle Identität der Russen eine zentrale Bedeutung. Stand die Wiege Russlands doch im Reich der Kiewer Rus, jenes mythischen Volkes, über dessen Ursprung Historiker bis heute streiten. Die Rus eroberten ein ruhmreiches Großreich, auf das sich die heutigen Staaten Ukraine, Belarus und Russland zurückführen. Aus dieser Historie leitete Putin in einer Ansprache am 21. Februar 2022 das Recht Russlands ab, die Ukraine zu besetzen und dem eigenen Staatsgebiet einzuverleiben. Dabei ist zur Stunde noch unklar, ob Russland dies tun wird.

Zu den vielen Motiven des russischen Militäraufmarschs an den Grenzen der Ukraine zählt vor diesem Hintergrund ein wichtiges innenpolitisches Motiv: Vladimir Putin war im eigenen Land selten so beliebt wie im Frühjahr 2014, als er die offizielle Eingliederung der Halbinsel Krim in die russische Föderation vollzog. Russland gewann zwar den strategisch wichtigen Hafen von Sewastopol zurück sowie den Zugriff auf die vor der Krim vermuteten Öl- und Gasvorkommen, die Kiew eigentlich ab 2017 gemeinsam mit Exxon Mobile ausbeuten wollte. Doch die Halbinsel selbst entpuppte sich wirtschaftlich als Fass ohne Boden.

Dennoch wiederholt Putin nun einen solchen Schritt, und begeht damit drei strategische Fehler zum zweiten Mal:

Weiterlesen

Armin Laschet: Der zaghafte Wahlkämpfer

Armin Laschet ist in seiner Partei ganz oben angekommen. Jetzt will er auch den letzten Schritt tun: den ins Kanzleramt. Orientierung gibt ihm einmal mehr die Kanzlerin. aber hat er deren Erfolg verstanden? Lässt sich der Weg der Angela Merkel ins höchste Regierungsamt als Rezept anwenden?

Als Armin Laschet 2012 CDU-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen wurde, verlieh er quasi nebenbei Kanzlerin Angela Merkel die Hausmacht, die ihr stets gefehlt hatte. Der Chef des größten Landesverbandes der CDU erwies sich fortan als verlässlicher Unterstützer der Regierungslinie. An der Seite der Kanzlerin stand er die Flüchtlingsdebatten der Jahre 2015 bis 2017 durch. Gemeinsam mit ihr rezitierte er das Mantra der Gemächlichkeit in der Klimadebatte als 2018 die Schulstreiks von Fridays for Future die politischen Diskussionen anheizten. Das gilt im politischen Tagesgeschäft als sichere Bank. Denn Merkel folgte stets sicher den Mehrheiten. Warum sollte sich ein Wahlkämpfer dann nicht an ihr orientieren?

Weiterlesen

Copyright © 2026 Wolff von Rechenberg

Theme von Anders Norén↑ ↑